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Beispiele für Wahrnehmungsfilter im Alltag

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Wahrnehmungsfilter treten selten alleine auf. Stattdessen ist es eher ein Mix aus mehreren Wahrnehmungsfiltern, der zu einer Meinung, Einstellung, Entscheidung etc. (generell oder in einer bestimmten Situation) führt. Und: Die Wahrnehmungsfilter multiplizieren sich gegenseitig. Schauen wir uns hier dafür ein paar Beispiele aus dem Alltag an.

Beispiel Digitalisierung

Beispiel Autos und Umwelt

Beispiel Statistik

Beispiel Hilfe geben

Beispiel Heiraten


Video-Briefing

Video Vorschau

Dieser Blogbeitrag ist ein kleiner Auszug aus dem Booklet “Der königliche Eisberg”

Jetzt mal ein paar Beispiele, wie das in der Praxis wirklich im Alltag aussieht. 

Beispiel Digitalisierung: Da ist einer, der sagt (ein Chef): “Alles muss digitalisiert werden. Nur so sind wir zukunftsfähig.” Was wir nicht wissen, in seinem Eisberg ist: Er ist damals angeschissen worden: “Was soll ich mit diesem Papierkram? Ich brauche es digital!” Sein Vater ist gestorben. Die Mutter hat gesagt: “Wenn die Technik weiter wäre, hätte man ihn retten können.” “Oh, hat das böse Papier dich geschnitten?” Und was rauskommt ist das hier. 

Im Vergleich dazu ein anderer Eisberg: “Wir brauchen Papier! Digital funktioniert es nicht!” Und dann werdet Ihr sehen, es gibt Leute, die bestehen auf Papier, egal ob sinnvoll oder nicht. Und es gibt Leute, die bestehen auf digital, egal ob sinnvoll oder nicht. Tatsächlich würde man sich doch das Beste aus allen Welten suchen.

Zum Beispiel laufe ich immer noch mit einem Klemmbrett rum, weil einfach Papier in manchen Fällen, hast Du keine Chance, wenn ich mir schnell was aufschreibe. Natürlich, alles, was ich länger brauche, schreibe ich digital. Aber alles, was ich kurz nur brauche, was ich einkaufen gehe oder sonst irgendwas, dauert viel zu lang. Deswegen habe ich ein Klemmbrett. 

“Wir brauchen Papier! Digital funktioniert es nicht!” Hier hat er sich mit jemandem gestritten und dann wurde gesagt: “Wir haben diesen Fall nur gewonnen, weil wir alles handschriftlich festgehalten haben!” Oder hier wurde er verarscht oder haben Fotos von ihm gemacht und herumgeschickt, in der Schule, ist gemobbt worden oder vielleicht auch noch bearbeitet mit Photoshop. Und er sagt dann: “Das ist alles wegen dieser verdammten Technik!”

Sein Vater ist entlassen worden: “Ich wurde entlassen. Jetzt macht ein Computer meine Arbeit.” Dieser Typ wird natürlich dann sagen: “Wir brauchen Papier! Digital funktioniert es nicht!” Er wird sagen: “Alles muss digitalisiert werden! Nur so sind wir zukunftsfähig.” 

Daran siehst Du auch, dass jede radikale Einstellung und ich meine jetzt nicht politisch, radikal oder sonst irgendwas, sondern einfach so diese absolute Einstellung. “Nein, alles digital!” “Alles Papier!” “Nein, wir machen das immer nur so”, da riechst Du den Eisberg praktisch schon.

Oder das: Beispiel Autos und Umwelt. “Die Anzahl der Autos muss reduziert werden, wenn wir die Welt retten wollen. Er sagt: “Autos sind gefährlich und schädlich für die Umwelt.” Hat auch so ein schönes Recycling Muster auf seinem T-Shirt. In seinem Eisberg sind Unfälle, wo er im Auto saß, ein Unfall, wo er als Kind selber erwischt wurde und dann hat ihm sein Vater gesagt: “Schau Junge, hier steht … du weißt ja, was in der Zeitung steht, stimmt!” Das ist dann seine Reaktion darauf. 

Wer anders sagt: “So ein Quatsch! Autos sind toll!” Der hatte Spaß mit dem Cabrio. Er hat sich verletzt. Jemand kam mit einem Auto: “Ich habe ein Auto. Ich kann Dir helfen.” 

“Schau mal, mein Sohn, Das hier kann man echt in die Tonne kloppen! Glaub nicht alles, was in der Zeitung steht.” Der reagiert dann so.

Oder Beispiel Statistik, kommt auch unter Mitarbeitern oft vor: “Ich mag Statistik nicht.” “Statistik ist einfach nicht meine Stärke.” Du hattest schon mal in der Schule Statistik, ich fand Statistik auch immer scheiße, um ehrlich zu sein, weil ich überhaupt nicht wusste, was es mit Anwendung zu tun hat. Irgendwann sagt jemand: “Statistiken sind nur dazu da, dich zu kontrollieren”, damit die Chefs noch mehr aus Dir herausquetschen können.

“Die Zahlen? Sehen gut aus, den Rest klären wir noch.” “Statistik ist einfach nicht deine Stärke.” So der Typ hasst natürlich Statistiken, aber ist er jetzt böse, schlecht oder wenn Du ihn als Mitarbeiter hast, ist das jetzt ein Arsch? Nein, er hat halt seinen Gesichtspunkt. 

Beispiel Hilfe geben: “Ich werde nie mehr jemandem helfen!” Hat er hier jemandem geholfen, hat ihm Geld gegeben. Dann sieht er auf einmal, wie er in einen Mercedes einsteigt oder ein BMW. Es gibt so Bettler-Banden, die sind so organisiert, die fahren gerne Mercedes, setzen sich … Gerade hier in Düsseldorf gibt es as auch. Das ist wirklich eine kleine Industrie oder Dienstleistung, je nachdem, wie man das nennen sollte. 

Oder: “Mama, ich helfe dir!” “Hör auf, du machst alles kaputt!” Und dann, so: “Ich werde nie mehr jemandem helfen!” Ist natürlich schlecht, wenn Du einen Mitarbeiter mit solchen Glaubenssätzen hast und auch schlecht, wenn Du selber so tickst.

Dafür gibt es eben das Booklet Der versteckte Faktor Hilfe. Da schauen wir uns das an, weil Hilfe ist ein Riesending, das den Leuten … Also helfen, beitragen, Hilfe brauchen, Hilfe wollen – das ist ein riesen, emotional aufgeladenes Thema. Warum? Weil wir alle soziale Menschen sind. Und weil wir praktisch uns wertlos fühlen, wenn wir denken, wir können nicht mehr helfen.

Und wir fühlen uns aber auch sehr verlassen, wenn wir denken, wir brauchen Hilfe und keiner hilft uns. So, und das zieht fette, fette, fette Emotionen nach sich. Das muss man mindestens genauso gut verstehen wie das Thema Eisberge. 

Na gut, das ist dann unserer Kollege, Beispiel heiraten: “Ich freue mich total darauf zu heiraten!” Der andere sagt: “Du Armer!” Er träumt davon, mit der Prinzessin auf dem weißen Schimmel dahin zu reiten und er denkt: “Oh Gott, dann bist du gefangen.” Was davon stimmt oder nicht, ist nicht der Punkt. Das eine denken halt die einen, das andere denken die anderen.

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