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Beispiele für Wahrnehmungsfilter – Ängste

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Wahrnehmungsfilter beeinflussen, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen und wie wir uns verhalten. Schauen wir uns nun einzelne Wahrnehmungsfilter im Detail und an Beispielen an.

Ängste:

Furcht vor realen oder möglichen Bedrohungen oder Gefahren bzw. Dingen oder Situationen, die subjektiv als gefährlich eingeschätzt werden.
Beispiel: Die Angst vor Spinnen.

Weitere Beispiele für Wahrnehmungsfilter aus der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft findest Du in anderen Blogartikeln.


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Dieser Blogbeitrag ist ein kleiner Auszug aus dem Booklet “Der königliche Eisberg”

So, Ängste, also verborgene Ängste. Hier kriegt einer E-Mail: “Hallo, bitte komme heute für ein kurzes Gespräch in mein Büro. Der Geschäftsführer”, und er denkt sofort: “Oh Gott, ich werde entlassen.” Hört noch irgendwie im Radio schlechte Wirtschaftsprognosen und jetzt sieht er sich schon sein Zeugs packen.

Das ist übrigens kein Witz. Also, wir haben einen Kunden, der wollte eine Pensionskasse bei sich im Unternehmen einführen, also auf Firmenkosten. Das hat für die Firma auch Vorteile. Die sparen sich Steuern dadurch, aber auf Firmenkosten hätte die eine zusätzliche Rente gekriegt. Dann schickt er ein Rundschreiben: “Hey, Betriebsversammlung, es gibt gute Neuigkeiten.”

Dem hat 3 Wochen lang der Laden lichterloh gebrannt. Warum? Weil Gruppen sind … Da waren jetzt von den 100 Leuten wahrscheinlich 5 drin, die genauso getriggert wurden. Und die haben die anderen dann wild gemacht. “Oh Gott, das sind sicher Kündigungen und … “, so und gerade bei Gruppen ist es sau gefährlich, weil Du musst ja nur 1 oder 2 Eisberge zum Brennen kriegen und schon brennen die die anderen weiter an.

Oder das hier, Angst vor Spinnen. Das ist jetzt eine sehr offensichtliche Angst, die man sehr leicht erkennen kann. Aber stell Dir mal vor, jemand hat eine verborgene Angst alleine zu sein. Das wirkt sich schon aus. Auch was Du zu ihm sagst oder vor jemand hat diese Angst: “Oh, ich habe Angst, alleine zu sein.” Jetzt sagst Du: “Du Schatz, ich muss mal 2 Wochen weg.” So, dann hat diese Frau ja jetzt nicht unbedingt nur Angst alleine zu sein für die 2 Wochen. So: “Oh Gott, was ist, wenn er nicht mehr wiederkommt? Und am besten suche ich mir noch 1, 2 Ersatzmänner, falls er nicht mehr wiederkommt und so weiter.”

Das sind ja alles Konsequenzen. Man versucht das Problem ja dann zu lösen. Nur das Problem steckt ja in dem vergangenen Trauma, das nicht gelöst ist und stattdessen versucht man es in der Gegenwart zu lösen, indem man noch ein paar Ersatzmänner aufstellt, indem man dem den Kerl immer wieder dazu bringt, einem zu beweisen, dass er Dich liebt und so weiter und so weiter, aber das macht es ja alles nicht besser. So, auf der anderen Seite, wenn der kein Verstehen über Eisberge hat, fragt er sich irgendwann: Was ist hier verkehrt?

Lange Rede, kurzer Sinn: Das sind halt alles Dinge, die die Wahrnehmung beeinflussen. Und jetzt musst Dir vorstellen – jetzt pass auf –, jetzt ist da jemand, der hat irgendwie in so einem Eisberg irgendwas, wo er verlassen wurde von irgendwem vor 20 Jahren. Er schaut jetzt immer durch diese Angst-Brille alles durch. Das heißt, alles was positiv ist, nimmt er gar nicht wahr, sondern nimmt nur das wahr.

Das heißt auch, in seiner Excel-Tabelle danach landet immer nur wahrnehmungsverzerrtes Zeug. Er beweist sich praktisch permanent selber, dass die ganze Welt ihn nur verlassen möchte. Versteht Ihr das? Ja, die eine Sache vor 20 Jahren ist ja wirklich passiert so, aber alles, was er danach wahrgenommen hat, wenn er zurückschaut: “Ab da war es immer so”, es war aber gar nicht so, sondern es ist von ihm so gefiltert immer wieder wahrgenommen worden. Also es ist schon fett.

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Beispiele für Wahrnehmungsfilter – Ängste

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