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Negative Emotionen durch “gescheiterte Hilfe” durch unkoordinierte Eigeninitiative

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Vielleicht hast Du schon mal erlebt oder beobachtet, dass Du in einer Firma eigeninitiativ helfen, beitragen oder etwas verbessern wolltest und statt Dank nur Ärger bekommen hast. 

Wir hatten zum Beispiel einmal den folgenden Fall: Wir waren bei einem aufwendigen Videoaufnahme-Projekt auf meiner Finca in Mallorca. Während wir eine “Room-Tour” gedreht haben, haben 2 Mitarbeiterinnen (nachdem wir die Küche bereits aufgenommen hatten) eigenständig entschieden, schon mal das Essen vorzubereiten. Sie meinten es sehr gut und haben sich dabei in Rage gekocht.

Als wir mit Dreharbeiten zur Room-Tour fertig waren, wollten wir uns nur kurz stärken und dann direkt mit den nächsten Aufnahmen weitermachen. Leider brauchten die Ofenkartoffeln doch länger als gedacht, sodass die Sonne schon unterging und wir unsere Aufnahmen nicht mehr zu Ende führen konnten. 

So konnte es passieren, dass etwas, was eigentlich nur gut gemeint war, die Dreharbeiten ruinierte und allen die Laune verdorben hat. Ein solches Problem nennt man eine “unkoordinierte Eigeninitiative” (mehr dazu später in diesem Booklet).

Grafik zu: Negative Emotionen durch "gescheiterte Hilfe" durch unkoordinierte Eigeninitiative

Video-Briefing

Video Vorschau

Dieser Blogbeitrag ist ein kleiner Auszug aus dem Booklet “Der versteckte Faktor (Hilfe)”

Negative Emotionen durch “gescheiterte Hilfe” durch unkoordinierte Eigeninitiative. Das klingt jetzt so ein bisschen unverständlich, das versteht Ihr aber gleich, wenn Ihr den restlichen Text hört. Vielleicht hast Du schon mal erlebt oder beobachtet, dass Du in einer Firma eigeninitiativ helfen, beitragen oder etwas verbessern wolltest und statt Dank nur Ärger bekommen hast – passiert gerade in Gruppen leicht. 

Wir hatten zum Beispiel einmal den folgenden Fall: Wir waren bei einem aufwendigen Videoaufnahme-Projekt auf meiner Finca auf Mallorca. Ich habe da so eine Finca auf Mallorca und da kam ein ganzes Video-Team hin. Die kosten auch Geld, es war limitiert, es gab fünf Tage Zeit – das hat einen ganz schönen Batzen Geld gekostet. 

Während wir dann eine “Room-Tour” gedreht haben, haben zwei Mitarbeiterinnen – eine davon war sogar meine Verlobte – (nachdem wir die Küche bereits aufgenommen hatten) eigenständig entschieden, schon mal das Essen vorzubereiten.

Also, sie hatten uns gefragt, ob wir hungrig sind, und wir hatten gesagt: “So, ja, später ein bisschen ein bisschen, bisschen was zu essen wäre nett.” Also, Häppchen war so die Idee. Sie meinten es sehr gut und haben sich dabei in Rage gekocht. Ja? Noch eine Idee, noch eine Idee, kreativ. Bedeutet: Sie haben dann das gemacht und das und das und das – es war aber nichts fertig. 

Als wir mit den Dreharbeiten zur Room-Tour fertig waren – also so, Du gehst halt so durch so einen Raum und schaust halt so – Du schaust praktisch die Hütte an, von einmal mit Video – wollten wir uns nur kurz stärken und dann direkt mit den nächsten Aufnahmen weitermachen. Das war die Idee. So hatten wir auch geantwortet. 

Leider brauchten die Ofenkartoffeln noch länger als gedacht, sodass die Sonne schon unterging und wir unsere Aufnahmen nicht mehr zu Ende führen konnten. Das hat einfach zu lange gedauert. Die haben’s unterschätzt. Wir wollten das gar nicht haben und so weiter. So konnte es passieren, dass etwas, was eigentlich nur gut gemeint war, die Dreharbeiten ruinierte und allen die Laune verdorben hat. 

Ein solches Problem nennt man eine “unkoordinierte Eigeninitiative” (mehr dazu später in diesem Booklet). So, und das Problem war wirklich: Die Beteiligten waren sich der Konsequenzen nicht bewusst.

Und ich habe dann als Erster genörgelt, was natürlich sehr praktisch ist, wenn das noch die eigene Verlobte ist und die es auch noch gut meinen. Aber mir war klar, dass, wenn wir jetzt nicht starten, es später wir es dann nicht fertig kriegen und dann wird es auch noch kalt. 

Und nachdem ich ja da in der Mitte sitze – ich kann mich ja nicht mit Wolldecken einhüllen, der Rest schon – so, das heißt, ich musste es ausbaden. Das war mir aber vorher schon klar, dass sie sagen würden: “Das dauert so lange und wir wollten noch nur Häppchen.” – “Äähh, du nörgelst immer nur rum”, und so weiter, und so weiter.

 Also, so unkoordinierte Eigeninitiative führt zu Ärger. Verstehst Du, wie ich meine? Weil Du helfen willst, störst den anderen aber oder schadest sogar, und jetzt hast Du einen, dem Du helfen wolltest, dem Du geschadet hast. Und einer, der helfen wollte und jetzt sieht, er hat Schaden angerichtet. ‘Oh Mann, hätte man das nicht mit uns vorher absprechen können?’ 

Putzfrauen machen das übrigens auch gerne. Also, ich habe zum Beispiel meine eigene Ordnung. Jetzt gibt es ja zwei Definitionen von Ordnung. Die eine lautet: Sieht aufgeräumt aus. Die andere lautet: Dinge haben ihren festen Platz. Und diese zwei Definitionen kollidieren manchmal miteinander. Die Putzfrauen – üblicherweise – wollen, dass es aufgeräumt aussieht.

Ich habe aber meine Ordnung. Das eine liegt da, das andere da – es sieht aber nicht unbedingt ordentlich aus. Ja? So, und dann legen die alles schön zusammen auf einen Stapel. Dann noch was, und so weiter. 

Und ich muss dann weg, will da hinfassen, wo ich weiß, wo es ist, und dann muss ich suchen, dann komme ich zu spät usw. – könnt Ihr Euch vorstellen, wie ich dann fluche, obwohl die Putzfrauen eigentlich nur helfen wollten.

Sie haben halt etwas geliefert, von dem sie vermuteten, dass ich es brauche. Das ist übrigens eine große Gefahr. Ich würde lieber immer fragen: “Was ist für dich wertvoll? Wo brauchst du Hilfe?” Und ich würde sehr stark darauf achten, weil man das gerne vermischt, dass das, was Du helfen willst, ist nicht der Punkt. Die Frage ist, was der andere als Hilfe ansieht.

So, und da kommt es dann ganz schnell zu üblen Konflikten.

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