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Wie Du Deine eigenen negativen Glaubenssätze auflösen kannst

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Erkennen und verstehen

Indem Du die Prinzipien von gescheiterter Hilfe und den daraus resultierenden Negativ-Emotionen und Glaubenssätzen verstehst, wirst Du dagegen ein Stück immun. Deswegen ist der erste Schritt, diese Prinzipien wirklich zu verstehen und zu erkennen. Bei sich und bei anderen!

Eigene negative Glaubenssätze auflösen

Wenn Du Deine negativen Glaubenssätze in Bezug auf Hilfe auflösen möchtest, solltest Du Dir folgende Fragen stellen:

  • Wann habe ich diesen Glaubenssatz entwickel? 
  • Was waren die Umstände? Was ist da genau geschehen?
  • Warum habe ich diesen Glaubenssatz aufgestellt?

Wenn Du die Vergangenheit unter diesem Gesichtspunkt anschaust, wird sich der Glaubenssatz auflösen. Werde Dir über diese Abschnitte Deines Lebens bewusst, in denen gescheiterte Hilfe stattfand, und erkenne aber auch, dass das vergangen ist und nichts mit der Gegenwart zu tun haben muss. Achtung: Glaubenssätze werden oft “selbst erfüllende Prophezeiungen”!

Durch die vorherigen 2 Punkte (erkennen und eigene negative Glaubenssätze aufräumen) durchbrichst Du die “Trigger-Kette“

Bleibe also immer schön entspannt und gib Provokationen durch negative Hilfe-Emotionen nicht nach. Lasse Dich von den vergangenen Erlebnissen Deines Provokateurs nicht aus der Ruhe bringen.

Grafik zu: Eigene negative Glaubenssätze auflösen

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Dieser Blogbeitrag ist ein kleiner Auszug aus dem Booklet “Der versteckte Faktor (Hilfe)”

Wie Du Deine eigenen negativen Glaubenssätze auflösen kannst. Jetzt musst Du zunächst mal dazu etwas wissen. Stell Dir vor, Du hast jetzt Lust auf ein Leberwurst-Brötchen. Schmierst Dir eins – auf einmal klingelt das Telefon. Du gehst ans Telefon, wirst ein bisschen abgelenkt – dauert eine Stunde. Auf einmal bist Du in ganz anderer Stimmung und sagst: “Mensch, jetzt hätte ich eigentlich gerne ein Himbeermarmelade-Brötchen.”

So, und jetzt stellst Du Dir vor, Du schmierst über diese Leberwurst die Himbeermarmelade drüber. Wie schmeckt das Ding? Wissen wir nicht, aber auf jeden Fall komisch. Es schmeckt auf jeden Fall nicht nach Leberwurst. Und es schmeckt nicht nach Himbeeren, sondern es schmeckt nach irgendeiner Mischung daraus. 

Genauso ist es mit Glaubenssätzen. Da kriegst Du ganz viele Ratschläge da draußen: “Ja, Du musst Affirmationen machen. ‘Also, ich bin ein toller Typ.’ Oder: ‘Ich kann. Ich habe, und so weiter.’” Das nennt man Affirmation – Selbstbestätigungen. 

Das ist aber genau dieses Beispiel. Wenn Du Dir vorher gesagt hast: “Ich bin immer der Depp.” Das wäre dann das Brötchen mit Leberwurst. Und da machst Du jetzt auf einmal die Himbeermarmelade drauf: “Ich bin ein toller Typ.”

Dann bist Du ein depperter toller Typ. Ja, es wird irgendwie eine Mischung zustande kommen. So, und Glaubenssätze kann man nicht unterdrücken. Man kann auch keine drüberschmieren, sondern man muss sie auflösen. Da werdet Ihr ja feststellen – ich habe da sehr lange danach gesucht: Wie macht man das? Alle sagen: “Ja, Du musst Deine Glaubenssätze beseitigen.” Es sagt Dir aber keiner, wie. So geht es:

Erkennen und verstehen

Indem Du die Prinzipien von gescheiterter Hilfe und den daraus resultierenden Negativ-Emotionen und Glaubenssätzen verstehst, wirst Du dagegen ein Stück immun. Also, allein durch’s Verstehen wird Dir das jetzt in Zukunft nicht mehr so stark passieren. Deswegen ist der erste Schritt, diese Prinzipien wirklich zu verstehen und zu erkennen, und zwar bei sich und anderen. So, und dann, wenn man das hat, eigene negative Glaubenssätze auflösen.

Wenn Du Deine negativen Glaubenssätze in Bezug auf Hilfe auflösen möchtest, solltest Du Dir folgende Fragen stellen: 

  • Wann habe ich diesen Glaubenssatz entwickelt? 
  • Was waren die Umstände? Was ist da genau geschehen? Und:
  • Warum habe ich diesen Glaubenssatz aufgestellt? 

Also sprich Du gehst zurück in die Situation, schaust Dir an: “Was habe ich entschieden und warum habe ich es entschieden?”, und schaust Dir die Umstände an, und dadurch verliert der Glaubenssatz seine Kraft.

Warum? Weil dieser Glaubenssatz irgendwo mal entstanden ist. Und er hat genau da seine Wurzel. Und indem Du zur Wurzel zurückkehrst und ihn nicht in der Gegenwart immer wieder geistig wiederholst, dadurch sagst Du: “Ach ja, stimmt, es macht ja in der Gegenwart keinen Sinn. Ciao!” Puff! Weg! So löst man Glaubenssätze übrigens nicht nur über Hilfe, sondern alle. 

Wenn Du Dir die Vergangenheit unter diesem Gesichtspunkt anschaust, wird sich der Glaubenssatz auflösen. Werde Dir über diese Abschnitte Deines Lebens bewusst, in denen gescheiterte Hilfe stattfand, und erkenne aber auch, dass das vergangen ist und nichts mit der Gegenwart zu tun haben muss.

Die Learnings aus der Vergangenheit zu nehmen und in der Gegenwart anzuwenden, ist eine gute Sache. Aber: “Ich werde nie wieder Hilfe annehmen.”– “Alle wollen nur mein, mein Schlechtes.” Das sind ja keine Learnings, das sind ja Emotionen, die zur damaligen Situation meinetwegen noch gepasst haben, aber nicht zur Gegenwart. 

Durch die vorherigen zwei Punkte, nämlich das Erkennen und eigene negative Glaubenssätze aus der Vergangenheit aufräumen, durchbrichst Du die Triggerkette.

Bedeutet: Du bist nicht mehr leicht triggerbar. So, wenn also einer jetzt irgendwie selber Ladung und Emotion auf Hilfe hat und er kommt zu Dir, dann steckt er Dich normalerweise an und Du schlägst dann wieder zurück, und so weiter. So, und indem Du dann gechillt bleibst, bist Du ein stabilisierender Faktor auch in Deiner Umgebung und kannst ihnen, so wie ich das vorhin gerade bei der Frau erzählt habe mit dem Sohn, kannst sogar mit diesem Wissen wahnsinnig positiv auf Leute einwirken. 

Zum Beispiel: Ehepartner oder Leute in einer Beziehung, die sich wirklich hassen – ist nur gescheiterte Hilfe. Müsstest Du nur fragen: “Okay, wo wolltest du dem anderen helfen und konntest es nicht? Oder wo wolltest du dem anderen helfen – der ließ es nicht zu? Oder wo wolltest du Hilfe, die du nicht bekommen hast?” Aber … kommen wir noch zu Beispielen dazu.

Aber versteht Ihr, was ich meine? Durch diese zwei Sachen: Du bist selber immunisiert, indem Du es a) erkennst und b) Deine eigenen Glaubenssätze aufgelöst hast. Und dadurch bist Du dann wie ein Wellenbrecher. Da kommt die Welle und die Welle und die Welle und dann kommst Du und dann ist da Schluss. 

Bleibe also immer schön entspannt und gib Provokationen durch negative Hilfe-Emotionen nicht nach. Lasse Dich von den vergangenen Erlebnissen Deines Provokateurs nicht aus der Ruhe bringen. 

Schau, der Typ, der Dich jetzt provoziert, der provoziert Dich ja nicht bewusst, sondern der provoziert Dich ja deswegen, weil er diese Erlebnisse aus der Vergangenheit hatte. So, das heißt, genau genommen, lässt Du Dich von etwas, was längst alt und vergangen ist, was noch nicht mal Dir passiert ist, sondern ihm – warum gibst Du dem Scheiß so viel Macht, dass es Dir dann die Laune verschlägt?

Also, da hätte ich persönlich eine Nichtübereinstimmung mit, dass die vergangenen Erlebnisse eines Dritten meine Emotionen verändern können oder meine Ruhe, meine Chilligkeit. Da hätte ich keinen Bock drauf. Also, wenn es mal so anschaust. 

Noch ein Tipp: Nimm Einladungen zum Hass nicht an. Manche Leute provozieren Dich auch und wenn Du es als Einladung zum Hass siehst, wirst Du feststellen – und es ist so: Sie provozieren Dich, weil sie laden Dich ein: “Hasse mich!” oder “Hasse wen anders”.

Nimm einfach Einladungen zum Hass nicht an und Du wirst ein schönes Leben haben. Fragen dazu? 

Teilnehmer: Einmal die Frage: Wenn ich jetzt mir diese drei stelle: Wann? Warum? Was war da? Kann ich sie auch falsch auswerten, in dem Moment wo ich drüber nachdenke?

Alex: Relativ unwahrscheinlich. Schau mal, das Problem ist: Das Ding hat da seine Wurzel und ist wie so eine Liane, die sich von diesem Ort aus in die Gegenwart weiterzieht. Du kannst es dadurch nur besser machen, glaub es mir. Du kannst es dadurch nur besser machen. Wenn Du es schlecht machst, ist er nicht ganz weg, sondern nur 90 % davon, so, und es ist, was Ihr auch wissen müsst:

Das ist nicht ein Glaubenssatz, sondern es meistens eine ganze Batterie. Und Du hast ein und den gleichen Glaubenssatz auch nicht einmal gemacht, sondern 50-mal. Und, genau genommen, musst es dann halt 50-mal machen. Es ist aber lohnenswerte Arbeit. Also, Du kannst nichts falsch machen dabei. Das ist unmöglich. 

Stell Dir vor, Du siehst eine heftige Explosion aus nächster Nähe. Wie gut findest Du das? Nicht gut, okay. Stell Dir vor, Du siehst eine heftige Explosion auf einem Fernseher. Sogar ganz interessant. Warum? Weil es sicher ist. Und es ist Distanz. 

So, wenn Du jetzt also aus der Gegenwart in die Vergangenheit schaust, dann ist da ja Distanz dazwischen. Die ist ja schon vergangen. So, das ist also wesentlich sicherer und Du wirst auch wesentlich entspannter dahin schauen, als Du das zum Zeitpunkt, als Du praktisch ganz nah am heißen Geschehen warst, getan hast.

So, das heißt also, Du kannst nicht wirklich was falsch machen dabei.

Teilnehmer: Wir sprechen ja jetzt hier die ganze Zeit von negativen Glaubenssätzen. Sind positive Glaubenssätze immer gut?

Alex: Wie definierst Du denn einen positiven Glaubenssatz? – um Deine Frage Dir zu beantworten.

Teilnehmer: Das Beispiel eben: “Ich bin ein toller Typ.”

Alex: Also, kurz so: Schau, positiv und negativ ist total relativ. Warum? Weil es ja von Deiner Zielsetzung abhängt. Als Beispiel: “Ich lass mir von keinem mehr helfen.” Und: “Hilfe ist Betrug” ist ein sehr positiver Glaubenssatz, wenn Du nicht mehr lange leben möchtest oder er ist sehr positiv, wenn Du gerne Depressionen haben möchtest. Er ist auch sehr positiv, wenn Du gerne als Einsiedler leben möchtest.

“Positiv”, “negativ”, “richtig”, “falsch” hängt von Deiner Zielsetzung natürlich ab. Bist Du Selbstmörder und Du triffst mit 180 auf der Autobahn, also, Du visierst diesen Brückenpfeiler an und Du triffst ihn dann nicht, dann bist Du natürlich danach enttäuscht, dass Du ihn nicht getroffen hast. Und möchtest Du dagegen leben, sagst Du: “Was für ein Glück, dass ich ihn nicht getroffen habe.” Lange Rede, kurzer Sinn: Verallgemeinerte Glaubenssätze sind immer schlecht, weil sie einfach verallgemeinert sind und deswegen immer falsch sind.

Positive Glaubenssätze sollten halt intelligent formuliert sein. So, wenn Du jetzt sagst: “Ich bin immer ein toller Typ” und dann fängst Du an, auf einer Beerdigung zu tanzen, am besten noch auf einem Grabstein, oder: “Ich bin so witzig” oder was auch immer. Die Dosis macht halt hier auch, wie immer, das Gift. 

Also es gibt einzelne Leute, die haben ein Problem mit positiven Glaubenssätzen. Die erkennt man auch recht leicht. Das sind diese Megalomaniacs. Also, verstehst Du, wie ich meine? Die praktisch sagen: “Ich gründe gerade einen Konzern”, aber nicht wissen, wie sie ihren Cheeseburger bezahlen sollen. 

Diese Typen, die so in ihrer eigenen Traumwelt leben und wo sich jeder denkt: “Was ist denn mit dem verkehrt?” Also, ich meine jetzt nicht von den Negativen, nicht, also …, versteht Ihr? Also es gibt ja auch Unternehmer, die machen das und andere hassen sie.

Nein, das meine ich nicht, sondern einfach so der Typ, der in seinem Paralleluniversum lebt, oder es kann auch sein, dass jemand sich die ganze Zeit voranpusht und gar nie ruhig sein und abschalten kann. Das sind dann auch positive Glaubenssätze, zu viel und zu hart. Also, das kann es auch sein. So, aber normalerweise, wenn, wenn jetzt Leute – das nennt man dann so eine Art manischen Glaubenssatz, also so: “Ja, ich bin der Beste und und und.”

Also, ich habe so einen Freund, der hat mir immer wieder erzählt, dass er, also wenn der mit dem Freund zusammen telefoniert hat, ja, dann hat er “ein Callcenter gegründet”. Wenn er, keine Ahnung, sich per Dropshipping irgendwelche Cremes verschickt hat, auf dem er dann noch seinen Aufkleber drauf, dann hat er “einen Schönheits-Konzern gegründet”. Also, solche Typen, die sind halt so ein bisschen mit positiven Glaubenssätzen überspannt.

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