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Die traurigen Folgen des Schulsystems

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Negative Glaubenssätze, die uns das Lernen erschweren

Leider hat das Schulsystem bei vielen von uns durch Zwang, Autoritäten und stumpfes “In-sichHineinfressen” viel Schaden angerichtet. Das hat oft negative Glaubenssätze in Bezug auf “Lernen” ausgelöst: 

  • “Ich bin zu alt, um Neues zu lernen.”
  • “Ich bin einfach nicht gut in Biologie (oder einem anderen Fach).”
  • “Lernen ist immer schwer und anstrengend.”
  • “Es ist zu spät, jetzt noch etwas Neues zu lernen.”
  • “Lernen ist was für Streber und Angeber.”
  • “Lernen ist eine Pflicht und kein Vergnügen.”
  • “Ich habe kein gutes Gedächtnis.”
  • “Es ist unmöglich, alles zu behalten, was ich lerne.”
  • “Ich kann nicht länger als eine gewisse Zeit konzentriert bleiben.”
  • “Lernen ist langweilig.”
  • “Es dauert ewig, bis ich etwas Neues gelernt habe.”
  • “Ich kann nicht stillsitzen und lernen.”

Das Problem mit Glaubenssätzen: Sie erschaffen Deine zukünftige Realität und beeinflussen die Art und Weise, wie Du die Welt siehst. Viele Menschen sind sogar der Meinung, dass “die Realität” ein Spiegel der eigenen Glaubenssätze wäre …

Falls einer dieser Glaubenssätze auf Dich zutrifft, keine Sorge – es gibt Techniken, wie man diese negativen Glaubenssätze auflösen kann. Wir wollen an dieser Stelle hierauf nicht zu tief einsteigen. Was Du aber wissen solltest, ist: 

Falls Du einen dieser Glaubenssätze aufgestellt hast, dann wird das dazu führen, dass Du ab diesem Moment “Lernen” oder sogar ganze Fachgebiete lieber meiden wirst. 

Und das hat enorme Auswirkungen  auf Deine berufliche Entwicklung und Dein Leben im Allgemeinen. Es wäre daher sehr ratsam, diese Glaubenssätze so schnell wie möglich aufzulösen. (Aber mehr zu Glaubenssätzen und wie man sie auflöst in dem kostenlosen Booklet: “Der versteckte Faktor (Hilfe)”)


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Video Vorschau

Dieser Blogbeitrag ist ein kleiner Auszug aus dem Booklet “High-Tech-Lernen (& -Lehren)”

Die traurigen Folgen des Schulsystems

Aber dieses Schulsystem hat auch traurige Folgen. Und zwar entstehen sogenannte negative Glaubenssätze, die uns das Lernen zusätzlich erschweren. Leider hat das Schulsystem bei vielen von uns durch Zwang, Autoritäten und stumpfes “In-sich-Hineinfressen” viel Schaden angerichtet. Und das hat dann oft negative Glaubenssätze in Bezug auf Lernen ausgelöst. 

Also Glaubenssätze sind Aussagen über das Sein. Ja? Entweder von Gegenständen der Umwelt, von einem selber, wie etwas ist und meist aus Frust heraus oder aus Überwältigung heraus getroffen, also zumindest die negativen. Und die werden dann irgendwann zu einer selbsterfüllenden Prophezeiung. 

So, das heißt: Du haust sie einfach raus und sagst: “So ist es!” Und dann irgendwann wird das immer mehr bestätigt und je mehr Du es bestätigst, desto mehr machst Du den Glaubenssatz und so weiter. 

Und das sind zum Beispiel Glaubenssätze, wo es schön wäre, die eher nicht zu haben. Die sind aber dadurch entstanden: 

“Ich bin halt zu alt, um Neues zu lernen.”

“Ich bin einfach nicht gut in Biologie oder einem anderen Fach.” Meistens Mathematik. 

“Lernen ist immer schwer und anstrengend.” 

“Es ist zu spät, jetzt noch etwas Neues zu lernen.” 

“Lernen ist was für Streber und Angeber, ist uncool”. 

“Lernen ist eine Pflicht und kein Vergnügen.” 

“Ich habe kein gutes Gedächtnis.”

“Es ist unmöglich, alles zu behalten, was ich lerne.” 

“Ich kann nicht länger als eine gewisse Zeit konzentriert bleiben.” 

“Lernen ist langweilig, nervig.” 

“Es dauert ewig, bis ich etwas Neues gelernt habe.” 

“Ich kann nicht still sitzen und lernen.” 

In Kurzform schiebst Du es meistens so lange vor Dir her, bis es nicht mehr anders geht. Alle diese Glaubenssätze haben eines gemeinsam: unangenehm, unangenehm, unangenehm, unangenehm.

Das Problem mit Glaubenssätzen: Sie erschaffen Deine zukünftige Realität und beeinflussen die Art und Weise, wie Du die Welt siehst. Viele Menschen sind sogar der Meinung, dass die Realität ein Spiegel der eigenen Glaubenssätze wäre. Ob das so ist, lasse ich mal dahingestellt, aber es ist sicher so, dass Sie Deine Wahrnehmung fokussieren, dass Sie Dinge, die gegen die Glaubenssätze sprechen, ausblenden.

Praktisch wie so ein Spotlight auf die Bestätigung der Glaubenssätze richten. Dadurch werden die Glaubenssätze immer mehr bestätigt, immer mehr wiederholt und zum Schluss ist alles ausgeblendet, bis auf das, was man sich vorher als Glaubenssatz gesetzt hat. 

Wer von Euch findet lernen – so richtig gefühlt – cool? Und nach der Schule, wie fandest Du da lernen? 

Teilnehmer: Ja, ich habe ja schon in der Oberstufe im Abi schon viel ausfallen lassen und in der Bankausbildung musste ich dann hin, aber habe das immer sehr sehr flach gehalten. Da kam eigentlich so der Spaß und die Freude an Weiterbildung erst dann, als ich mich selbstständig gemacht habe. Weil dann habe ich die Notwendigkeit gesehen. So …

Alex: Und die Anwendung?

Teilnehmer: Wenn ich jetzt bestimmte Sachen nicht lerne und so, dann …

Alex: Jetzt lernst du ja auch nicht mehr für andere und für Prüfungen, sondern für den korrekten Zweck.

Teilnehmer: Ja, richtig. Also seitdem sehe ich dann, dass ich ja wirklich sehe, wenn man was lernt und versteht, dass es zu verbesserten Zuständen führt. Auf jeden Fall, aber vorher nicht.

Alex: Aber bevor Du noch nicht mal wusstest, was genau Verstehen ist, bevor Du noch nicht mal diese ganzen jetzt für Dich Normalitäten, … Du kennst die Inhalte ja schon ein paar Tage, diese ganz normalen Normalitäten, so, ja, auf konzeptionelles Verstehen hin: “Ich muss die Zwecke hinterfragen. Ich muss verschiedene andere Sachen machen.”, da selber drauf zu kommen, wenn Du vorher die ganze Zeit – 13, 14, 16 Jahre – in die Bulimie-Lernrichtung eingepresst wurdest, ist nicht so wahrscheinlich. Gibst Du mir da recht?

Teilnehmer: Ja, also das konnte ich ja auch nie so greifen, sondern … Also erst ging es wirklich über Notwendigkeit. Aber dann so Spaß daran … Ja, das hat sich dann erst mit der Zeit, also, als ich umso mehr – du hast mir da auch viel erklärt – Lernen und Studiertechnologie … Seitdem mir das einleuchtet, habe ich definitiv mehr Freude daran.

Alex: Sehr gut. Das ist doch schon mal gut. Sonst noch eine Frage, Hinweis oder sonst irgendwas?

Teilnehmer: Ich habe zwei Fragen: Wenn du vielleicht nochmal zu den Glaubenssätzen da hoch scrollst, dass man die nochmal sehen kann … Ich stell das fest jetzt bei unseren Teilnehmern im Unternehmen Mentoring, dass ich diese Glaubenssätze da auch sehr oft höre.

Alex: Natürlich, wir müssen ja auch bei den Unternehmern jetzt erst das wieder rausbringen, was die Schulzeit und verschiedene andere Sachen falsch gemacht haben. Nicht nur das, sondern auch systemisches Denken. Die richtige Art zu denken ist den Leuten völlig abgewöhnt worden. Sieht man unter anderem auch bei unseren Politikern.

Teilnehmer: Also jetzt mal zwei Beispiele: Das eine: die Unternehmer, die jetzt bei uns im Mentoring sind, die finden üblicherweise die Inhalte ziemlich gut, aber in der Praxis ist es halt so. Selbst die, die schauen sich den Content an, die Videos oder lesen, meinetwegen auch die Booklets und so weiter. Und wenn ich dann mal so nachfrage: hier mit den Ausarbeitungen oder halt schriftlich auch die Worksheets durcharbeiten, wie es damit aussieht, da wird der Anteil halt wesentlich geringer.

Und wenn ich dann so … “Was ist denn die Schwierigkeit?” Dann höre ich halt immer irgendeine Form davon: “Ja, ich bin nicht so der Hausaufgaben-Typ” oder “So ein Streber bin ich jetzt auch nicht.” Also immer irgendwelche Abwandlungen davon. Und vielleicht hast du ja auch noch mal jetzt eine praktische Hilfe für mich, wie ich bei den Leuten … auch diesen Glaubenssatz von mir …

Alex: Vom Prinzip her ist es so, dass sie die Art, wie wir die Worksheets machen – das wirst Du jetzt sehen, wenn Du hier durchgeblättert hast –, die scheinen ähnlich wie in der Schule zu sein, sind es aber nicht, weil sie werden erstens nicht benotet, zweitens gibt es kein richtig oder falsch, sondern sie haben einfach nur den Zweck, eine Connection herzustellen zwischen der Theorie und Deinem vorherigen Leben.

Es ist einfach das Werkzeug, wie Du das Ganze connected kriegst. Also, wenn Du so möchtest, die Worksheets sind keine Prüfungen und sie sind auch keine behinderte Hausaufgabe, sondern sie sind eigentlich … Stell Dir vor, Du kaufst eine Festplatte. Diese Festplatte bringt aber nur was, wenn sie mit dem Rechner connected ist. Und durch diese Aufgaben, durch diese Worksheets wird das theoretische Wissen in die Denkschaltkreise, die geistigen, eingelinkt.

Da gibt es … Das machen wir auf eine ganz spezielle Art und Weise, die sehr, sehr gut funktioniert. Du kannst sie halt nicht machen, dann hast Du nach zwei Wochen 90 Prozent vergessen oder Du machst sie halt,dann bleiben die ungefähr 80 Prozent erhalten. Und zwar so, dass Du sie nicht lernen musst, sondern dass sie dann präsent sind, wenn Du sie brauchst.

Ich fürchte, das muss man den Leuten einfach mal zeigen. Also man muss sie fast ein bisschen zwingen, dass sie sie machen. Wenn sie mal zehn Worksheets gemacht haben, dann stellen sie fest: “Oh, eigentlich fühle ich mich super und eigentlich geht es total gut.” Aber vorher wird es halt mit etwas gleichgesetzt und das ist ja der Schmerz, den wir alle haben, dass wir uns so verbrannt haben in der Schule und im Schulsystem, dass man jetzt mit allen möglichen Workarounds arbeitet. Also man muss immer drum rum eiern.

So und jetzt es stellt Dir vor, wenn es schon bei den Unternehmern so ist, wie ist es dann erst bei den Mitarbeitern oder den Auszubildenden? Dann kannst Du es Dir ja vorstellen. Herzlichen Glückwunsch! 

Na gut, wir haben uns dieser Challenge angenommen. Steter Tropfen höhlt den Stein. Ich erwarte nicht, dass sie sich von heute auf morgen verbessert. 

So, falls einer dieser Glaubenssätze auf Dich zutrifft, keine Sorge, es gibt Techniken, wie man diese negativen Glaubenssätze auflösen kann. Wir wollen an dieser Stelle hierauf nicht zu tief einsteigen. Was Du aber wissen solltest, ist: Falls Du einen dieser Glaubenssätze aufgestellt hast, dann wird das dazu führen, dass Du ab diesem Moment, also wo Du diesen Glaubenssatz gemacht hast, lernen oder sogar ganze Fachgebiete lieber meiden wirst.

Also dieses Gefühl: “Uähh, nee, ich habe keine Lust”, das kommt von der Vielzahl an Glaubenssätzen und der schmerzhaften Erfahrung. Denn jeder Organismus meidet Schmerz. Kannst Du ausprobieren. Wenn Du einen Hund … Ich sag mal, Du würdest ihn jetzt schlagen an einer Stelle des Weges, so mit der Leine und Du gehst das nächste Mal[dort] mit ihm entlang, wirst Du feststellen, dass er an dieser Stelle nervös wird und anfängt einen Bogen darum zu machen.

Also wenn Du so einen Glaubenssatz hast, dann wirst Du es meiden wollen. Und das hat enorme Auswirkungen auf Deine berufliche Entwicklung und Dein Leben im Allgemeinen. Es wäre daher wirklich sehr ratsam, diese Glaubenssätze so schnell wie möglich aufzulösen. 

Das ist allerdings jetzt nicht Teil dieses Booklets, aber mehr zu Glaubenssätzen und wie man sie auflöst, in dem kostenlosen Booklet “Der versteckte Faktor Hilfe” und hier rechts kannst Du es Dir herunterladen[ein QR Code wird eingeblendet] als PDF kostenlos und dort gibt es auch ein Kapitel, wie man Glaubenssätze auflöst.

Ich bin zu doof für Mathe. Ich hasse Mathe. Wahnsinniger Frust bei den Kindern, sie können aber nicht abhauen. Sie würden am liebsten den Ort des Schmerzes verlassen. Können sie aber nicht. Schulpflicht, Eltern, Lehrer. So, was machen Sie? Sie sabotieren die Bücher. Sie machen die Schulgebäude kaputt. Warum sehen die innerhalb kürzester Zeit so aus? Warum sehen Schulbücher so schlecht aus?

Selbst in der Bibliothek, wo ja immer die Bücher rein und raus gehen, sehen sie nicht annähernd so aus wie Schulbücher. Material fehlt, es wird Zeugs kaputt gemacht und so weiter. Und das ist einfach ein irrsinniger Frust und Schmerz. Weil es ist ungefähr so, wie wenn ich diesen Hund genau an dieser Stelle halten würde, wo ich ihm die Schmerzen zugefügt habe und nicht nur einmal, sondern regelmäßig, der würde höchst nervös werden, Schweißperlen kriegen und würde abhauen wollen. 

Und so ist es halt hier leider auch. Aber keine Sorge, wir haben die Lösungen dafür. Noch etwas Geduld. Fragen zu dem Gesamtkonzept, warum uns das Schulsystem nicht so einen riesigen Gefallen getan hat, zumindest ab der vierten Klasse. 

Also ich sag mal: Grundrechenarten, Grundprinzipien … Ich sage mal: Das Schulsystem ist nicht so schlecht. Im Grundschulsystem hat man am Anfang auch keine Noten. Später schon ein bisschen, aber nur deswegen, um sie dann an die zukünftigen Schmerzen zu gewöhnen. Sondern hier geht man wirklich auf Verstehen. Das funktioniert relativ gut. Es könnte noch besser laufen, aber es funktioniert relativ gut. Schlecht wird es dann nach der Grundschule, da wird es dann so richtig schlecht.

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