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Wechselwirkungen in Systemen – Beispiel Unkrautvernichtungsmittel

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“Ich muss das Unkraut abtöten, dafür nehme ich am besten dieses Gift!”

Sehr gut! Danach sind die Unkrautpflanzen zwar größtenteils tot, jedoch auch die Mikroorganismen, die den Boden locker und nährstoffreich für die Pflanzen machen. Außerdem entwickeln sich mit der Zeit gewisse Unkrautpflanzen, die gegen dieses Gift resistent sind. 

Weil nun der Boden nicht mehr so fruchtbar ist, muss mehr Dünger eingebracht werden, der jedoch auch die resistenten Unkrautpflanzen düngt. Gleichzeitig wird aber durch die fehlenden Mikroben das Wasser nicht gut genug im Boden gehalten und deswegen geht der Dünger unter anderem ins Trinkwasser. Weil den Nutzpflanzen jetzt die Mikronährstoffe fehlen, sinkt deren Nährwert für die Menschen, die Menschen bekommen aufgrund von Mineralstoffmangel Heißhungerattacken und werden immer fettleibiger etc. 

Der Bauer sieht nur die einfachen, direkt sichtbaren Wechselwirkungen, nämlich die abgetöteten Schadpflanzen. Die ebenfalls vorhandenen nachteiligen Wechselwirkungen erkennt er nicht – oft deswegen, weil sie teilweise sehr zeitverzögert auftreten können.

Schau Dir auch die anderen Beispiele für Wechselwirkungen in Systemen in weiteren Blogartikeln an.


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Dieser Blogbeitrag ist ein kleiner Auszug aus dem Booklet “Systemisches Denken”

“So, ich muss das Unkraut abtöten, dafür nehme ich am besten dieses Gift.” Sehr gut. Danach sind die Unkrautpflanzen zwar größtenteils tot, jedoch auch die Mikroorganismen, die den Boden locker machen und ihm die Möglichkeit geben, die Nährstoffe aufzunehmen. Außerdem entwickeln sich mit der Zeit gewisse Unkrautpflanzen, die gegen dieses Gift resistent sind. Außerdem töte ich auch noch Würmer und alles mögliche.

Und weil nun der Boden nicht mehr so fruchtbar ist, muss mehr Dünger eingebracht werden, der jedoch auch die resistenten Unkrautpflanzen düngt. Gleichzeitig wird aber durch die fehlenden Mikroben das Wasser nicht gut genug im Boden gehalten (weil er nicht locker ist) und deswegen geht der Dünger unter anderem ins Trinkwasser. Weil den Nutzpflanzen jetzt die Mikronährstoffe fehlen, sinkt der Mehrwert für die Menschen. Die Menschen bekommen aufgrund von Mineralstoffmangel, Heißhungerattacken und werden immer fettleibiger etc.

Es ist wirklich ein Problem. Also einer der Gründe warum wir immer fetter werden ist, weil Mikronährstoffe fehlen, in der Nahrung. Denn wir düngen ja nur mit den Hauptfaktoren die man da hat, was weiß ich, Stickstoff, Kalium usw. und die Mikronährstoffe, die die Pflanzen zum Wachsen nicht brauchen, aber damit sie Nährstoffe enthalten, die werden kaum hinzugegeben und deswegen fehlen die einem dann. Wenn man zum Beispiel so Heißhungerattacken auf Schokolade hat, dann kommt das von Magnesiummangel.

Der Bauer sieht nur die einfachen, direkt sichtbaren Wechselwirkungen, nämlich die abgetöteten Schadpflanzen. Die ebenfalls vorhandenen, nachteiligen Wechselwirkungen erkennt er nicht – oft deswegen, weil sie teilweise sehr zeitverzögert auftreten können.

Das ist das Hauptproblem. Wenn die Antwort schnell kommt, dann ist es leicht zuzuordnen. Kommt die mit Jahren oder Jahrzehnten Verspätung, wird es umso schwieriger. Hier seht Ihr das, Glyphosat wird schön ausgebracht, die Mikroorganismen sterben ab.

Das ganze landet dann zusammen mit Dünger im Grundwasser. Das Gleiche mit dem Mikroplastik. Also es gibt Untersuchungen darüber, dass jeder von uns zwei Kreditkarten im Jahr an Mikroplastik zu sich nimmt. Deswegen habe ich auf meiner Finca jetzt Hühner, denn da weiß ich wenigstens, wenn die Eier legen, was da drin ist.

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