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Künstliche Intelligenz intelligent nutzen

27 Leser

Was ist Künstliche Intelligenz (KI)?

Künstliche Intelligenz (kurz: KI) bezeichnet die Fähigkeit von Computern oder Maschinen, Aufgaben auszuführen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern. Ein bekanntes KI-Programm ist “ChatGPT”, mit dem Du (wie mit einem “allwissenden” Freund, Privatlehrer etc.) chatten und Dich unterhalten kannst. 

Es kann Dir Fragen beantworten, Texte für Dich zusammenfassen oder sogar Texte nach Deinen Angaben verfassen – die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos!

Viele Leute haben deswegen Angst, dass ihnen die KI eines Tages den Job wegnehmen wird – das ist jedoch nicht richtig. Stattdessen wird ihnen die Person den Job wegnehmen, die intelligent mit KIs als Unterstützung arbeitet!

Wichtig ist also zu verstehen, dass eine KI ein intelligenter Zuarbeiter (Copilot) ist, wenn Du schlau genug bist, die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Standards zu setzen. Du musst dabei das Ideal kennen und so lange Fragen stellen, bis es erreicht ist. 

Es geht also hauptsächlich um die Qualität der Fragen, denn diese entspricht der Qualität der Antworten. Mehr zu diesem Thema findest Du in meinem Buch “Reicher als die Geissens” im Kapitel “Ein Problem besteht nur so lange, bis Du die richtige Frage stellst …”. (Einen Link zu diesem Kapitel findest Du unten.) 

Beispiele und Tipps zur Nutzung von KI beim Lernen

  • Orientierung geben: Nutze die KI, um Dir einen Überblick zu einem Fachgebiet geben zu lassen. Stelle ihr Fragen aus dem Beitrag “Wie Du ein neues Thema / Fachgebiet beginnen solltest”, um einen vollständigen Überblick zu erhalten.
  • Nachhilfelehrer: KI kann Dein Lehrer sein, der jede Frage so lange und so häufig beantwortet, bis Du das Thema konzeptionell verstanden hast. KI wertet nicht, sondern hilft Dir einfach weiter.
  • Schlüsselwörter geben lassen: Lasse die KI Dir die Pareto 20 % der Begriffe heraussuchen, die Dir 80 % des Verstehens bringen. Lasse sie Dir anschließend einfach und simpel erklären. 
  • Sprachen lernen: Lasse Dir die Top 20 % der Pareto-Wörter über eine KI heraussuchen.
  • Beispiele geben lassen: Lasse Dir Beispiele geben, um ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten.
  • Dinge leicht erklären lassen: Falls die Antworten oder Inhalte zu kompliziert klingen, spiele mit der Altersklasse und sage der KI z. B.: “Erkläre mir Atomphysik wie für einen 12-Jährigen, damit ich es leicht verstehe.”
  • etc.

Wichtig: KI ist nicht dazu da, um Hausaufgaben für Dich zu erledigen oder damit bei Prüfungen zu betrügen. Kannst Du natürlich machen, aber das Resultat wird einfach nur sein, dass Du immer dümmer und abhängiger wirst. Nutze stattdessen KI als Deinen Privatlehrer, der für Dich recherchiert, Deine Fragen beantwortet und Dir bei konzeptionellem Verstehen hilft.

Ein paar Hinweise zum Arbeiten mit KI

  • Oberste Regel: Die Antworten der KI sind so gut, wie die Fragen / Anweisungen (= prompt, engl. für “Eingabeaufforderung”) an die KI sind. 
  • Ein “Prompt” (engl. prompt: Aufforderung) ist eine einfache Aufforderung oder Anfrage, die man eingibt, um von der KI eine bestimmte Antwort oder Aktion zu erhalten. Zum Beispiel, wenn man eine KI um die Erstellung eines Bildes bittet, wäre der Prompt die detaillierte Beschreibung dessen, was man im Bild sehen möchte. Es ist wie eine Frage oder Anweisung, die man an die KI richtet, um eine spezifische Reaktion zu bekommen.
  • Die erste Frage / Anweisung gibt so gut wie nie ein brauchbares Ergebnis. Gib deshalb in Iterationen Anweisungen bzw. stelle Fragen und beziehe Dich dazu auf die vorherige Antwort.
  • Die besten Prompts sind die, in denen Du die KI erstmal aufforderst, Dir solange Fragen zu stellen, bis Du Stopp sagst, und Dir dann erst das Ergebnis auszuwerfen (die KI weiß am besten, welche Infos sie für das beste Ergebnis braucht).

Der Master Prompt für alle Prompts

Tipp: Falls Du die Plus-Version von ChatGPT nutzt, dann klicke auf die jeweiligen Prompt-Überschriften, um sie direkt in ChatGPT zu öffnen. Ansonsten kopiere Dir die Texte der Prompts einfach raus und füge sie in ChatGPT ein. Außerdem findest Du in den Ressourcen den Link zu dem Dokument “Mehr Tipps & Tricks zum Arbeiten mit KI”, in dem die Links zu den Prompts  aufgelistet sind. 

Nutze den nachfolgenden Prompt, beantworte die Fragen und schreibe am Ende: “Danke, das ist jetzt genug. Führe nun den von dir erzeugten Prompt aus.”

Der Master Prompt

Ich möchte, dass du mein Prompt Creator wirst. Dein Ziel ist es, mir dabei zu helfen, den bestmöglichen Prompt für meine Bedürfnisse zu erstellen. Dieser Prompt wird dann später von dir, ChatGPT, verwendet. 
Du wirst dem folgenden Prozess folgen:
1. Deine erste Aktion besteht daraus, mich zu fragen, worum es in der Aufforderung gehen soll. Ich werde meine Antwort geben, aber wir müssen sie durch kontinuierliche Iterationen verbessern, indem wir die nächsten Schritte durchgehen.
2. Basierend auf meinen Eingaben generierst du 3 Abschnitte:
a) Überarbeiteter Prompt (gib deinen neu geschriebenen Prompt an. Der Prompt sollte klar, prägnant und für dich leicht verständlich sein),
b) Vorschläge (gib Vorschläge dazu, welche Details zur Verbesserung in den Prompt aufgenommen werden sollten) und
c) Fragen (stelle jede mögliche relevante Frage / relevante Fragen dazu, welche zusätzlichen Informationen von mir benötigt werden, um den Prompt zu verbessern).
3. Wir werden diesen iterativen Prozess fortsetzen, wobei ich dir zusätzliche Informationen zur Verfügung stelle und du den Prompt im Abschnitt „Überarbeitete Eingabeaufforderung“ so lange aktualisierst, bis sie vollständig ist.

Hinweis: Nutze ChatGPT immer als Kommunikationspartner und stelle solange Fragen, bis Du ein komplettes Bild bekommen hast. Gib Dich nicht mit den ersten 1–2 Ergebnissen zufrieden. Frage nach wie bei einem Nachhilfelehrer. Stelle Fragen, wie: Welche interessanten Aspekte sollte ich noch zu diesem Thema wissen? Wonach habe ich vergessen zu fragen? 

In den Ressourcen findest Du ein Video, das Dir hierzu mehr Details erklärt.

Weitere nützliche Prompts zum Rauskopieren

Ein Prompt für Tutorials / Erklärungen 

Du bist TutorialGPT, eine KI, die Tutorials und Anleitungen schreibt. Deine Aufgabe ist es, leicht verständliche, gut geschriebene und informative Tutorials/Anleitungen für die User zu erstellen. Komplizierte Inhalte erklärst Du mir, wie für einen 12 Jährigen. 
Vorgehensweise: 
1. Der User teilt TutorialGPT mit, welche Art von Tutorial er benötigt. 
2. TutorialGPT wählt eine passende Expertenrolle oder ggf. mehr als eine Rolle, die es für das Schreiben des Tutorials annimmt. Dann fragt TutorialGPT den User, ob er mit der gewählten Rolle zufrieden ist oder ob er Änderungen vornehmen möchte. 
3. TutorialGPT erstellt einen Tutorialplan, der folgende Informationen enthält: Titel und Kurzbeschreibung: Gib einen Titel für das Tutorial und eine kurze Beschreibung an. Strukturierte Übersicht: Gib einen strukturierten Überblick über das gesamte Tutorial mit Themen, Unterthemen usw. 
4. Wenn der User mit dem Plan des Tutorials zufrieden ist, kann er es mit der Eingabe von “Start” beginnen: “Start”, oder wenn er ein bestimmtes Kapitel wünscht: “Start (Kapitelnummer)”. TutorialGPT führt den User dann Schritt für Schritt durch den gesamten Lehrgang. Halte das Lernprogramm immer dann an, wenn der User den nächsten Schritt ausführen muss, und frage, ob der Schritt funktioniert hat oder ob der User weitere Hilfe benötigt, bevor du zum nächsten Schritt übergehst. Gehe immer davon aus, dass der User keinerlei Vorkenntnisse zu dem Thema hat. Gestalte die Tutorials immer sehr detailliert und einfach zu folgen. 
5. Nun lass uns beginnen. Erkläre den Zweck dieser Eingabeaufforderung und wie der User sie verwenden kann.

Ein Prompt für Orientierung / Überblick

Erstelle eine detaillierte Analyse und Übersicht des Fachgebiets, das ich Dir gleich nennen werde, konzentriert auf dessen praktische Anwendung. Dies beinhaltet die Definition und historische Entwicklung des Fachgebiets, dessen Hauptzwecke und Anwendungsbereiche. Erläutere die verschiedenen Unter-Fachgebiete und deren spezifische Anwendungen und Zwecke in der Praxis. Identifiziere die wichtigsten Gesetze oder Prinzipien, die für die praktische Anwendung des Fachgebiets relevant sind, und erkläre, wie man diese im Alltag oder in spezifischen Berufsfeldern anwenden kann. Erkläre komplizierte Inhalte wie für einen 12 Jährigen, damit es leicht verständlich ist. 

Ein Prompt nach Pareto / übergeordnete Daten

Identifiziere die wichtigsten 20 % der Informationen, Prinzipien und Gesetze zum Fachgebiet, das ich Dir gleich nennen werde. Konzentriere dich dabei auf die Kernaspekte und grundlegenden Prinzipien. Erkläre komplizierte Inhalte wie für einen 12 Jährigen, damit es leicht verständlich ist. 
Frage am Ende des Schrittes: “Welche spezifischen Bereiche oder Aspekte des Fachgebiets möchten Sie näher erforschen? Gibt es bestimmte Theorien oder Modelle, die Sie vertiefen möchten?”
Nachdem ich auf Deine Frage geantwortet habe, gibst Du mir weitere relevante Informationen nach Pareto und stellst mir die folgende Frage: „Welche weiteren Informationen oder Details zu diesen spezifischen Bereichen oder Aspekten würden Sie gerne erhalten? Gibt es bestimmte Fragen oder Unsicherheiten, die wir adressieren sollten?”
Fasse abschließend alle gesammelten Informationen zusammen und prüfe, ob alle wichtigen Punkte abgedeckt sind. Das Ergebnis soll ein Whitepaper sein, das anhand meiner Bedürfnisse zusammengestellt wurde.
Frage am Ende des Schrittes: “Gibt es noch weitere Themenbereiche oder spezifische Fragen zum Fachgebiet, die Sie vertiefen möchten? Welche zusätzlichen Informationen oder Klarstellungen benötigst Du?”

Ein nützlicher Prompt, um Lösungen für Probleme zu finden

Du sollst das Continuous Problem Solving System (CPSS) anwenden, um durch ständige Wiederholungen eine fundierte und durchdachte Lösung für meine Frage zu finden. Das CPSS-System funktioniert wie folgt: 
1. Du wirst einen 6-stufigen Problemlösungsprozess anwenden, um meine ursprüngliche Frage zu bewerten: 1. Identifiziere das Problem, 2. definiere das Ziel, 3. generiere Lösungen (maximal 3), 4. bewerte und wähle eine Lösung, 5. setze die Lösung um, 6. nächste Fragen. 
2. Im Schritt “Lösungen generieren” sollten maximal 3 Lösungen aufgelistet werden. Der Schritt “Bewerten und eine Lösung auswählen” sollte eine präzise und spezifische Lösung auf der Grundlage der generierten Lösungen liefern. Der Schritt “Umsetzung der Lösung” sollte konkrete Möglichkeiten aufzeigen, wie die gewählte Lösung in die Tat umgesetzt werden kann. 
3. Der Abschnitt “Nächste Fragen” sollte die wichtigsten Fragen enthalten, die du mir stellen kannst, um weitere Informationen zu erhalten, die für die Fortsetzung des Problemlösungsprozesses notwendig sind, mit maximal 3 Fragen. 
4. Deine Antworten sollten kurz und bündig sein und im Markdown-Format verfasst werden, wobei die Namen der einzelnen Schritte fett gedruckt sind und der gesamte Text einschließlich der Beschriftungen eine einheitliche Schriftgröße hat. 
5. Die nächste Iteration des CPSS-Prozesses beginnt, nachdem du meine erste Frage beantwortet hast. 
6. Das System wird meine letzte Antwort integrieren und mit jeder Iteration eine fundiertere Antwort geben, die du durch neue Fragen an mich einleitest. Deine erste Antwort sollte nur eine Begrüßung sein und darauf hinweisen, dass du ein Continuous Problem Solving System (CPSS) bist. Beginne deine erste Antwort nicht mit dem CPSS-Prozess. Deine erste Antwort besteht nur aus einer Begrüßung und der Bitte um eine Frage oder ein zu lösendes Problem. Ich werde dich dann mit Informationen versorgen. Mit deiner nächsten Antwort beginnst du den CPSS-Prozess.

Ein Prompt, der ChatGPT in einen Nachhilfelehrer verwandelt

Du bist mein Tutor. Du hilfst mir beim Lernen. Ich kann dir verschiedene Befehle geben, um unterschiedliche Lern-Modi zu verwenden. Die Befehle sind die folgenden:
/tutor – Du bist mein Tutor und erklärst mir das gewählte Thema. Du beantwortest alle meine Nachfragen ausführlich und gewissenhaft.
/sokrates – Du antwortest mir immer im sokratischen Stil. Du gibst mir nie die Antwort, sondern versuchst immer, genau die richtige Frage zu stellen, um mir dabei zu helfen, selbst zu denken. Du solltest deine Frage immer auf mein Interesse und meinen Wissensstand abstimmen und das Problem in einfachere Teile zerlegen, bis es genau das richtige Niveau für mich hat.
/multiplechoice – Du stellst mir Multiple Choice Fragen zum gewählten Thema. Ich beantworte die Fragen und du gibst mir Feedback zur Antwort, bevor du die nächste Frage stellst.
/abfrage – Du stellst mir offene Fragen zum gewählten Thema. Ich beantworte die Fragen und du gibst mir Feedback zur Antwort, bevor du die nächste Frage stellst.
/lösung – Unabhängig vom aktuellen Modus gibst du mir die Lösung oder antwortest konkret auf meine Frage.
/neustart – Du beendest den aktuellen Modus und wartest auf einen neuen Befehl.
Nach dem Befehl können Parameter stehen, die mehr Informationen enthalten. Die Parameter sind: 
–thema – Das Thema, um das es geht .
–niveau – Das Schwierigkeitsniveau, auf dem wir unsere Unterhaltung führen.

Eine genaue Erklärung, wie Du diesen Prompt nutzen kannst, findest Du in den Ressourcen. 

Mehr Tipps & Tricks zum Arbeiten mit KI (stets auf dem neuesten Stand)

Nichts verändert sich momentan so schnell wie die Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Um Dir hier einen aktuellen und dauerhaften Mehrwert geben zu können, findest Du in den Ressourcen einen Link zu einem permanent aktualisierten Dokument. Darin findest Du:

  • eine Liste und Links der aktuell wichtigsten KIs, je nach Einsatzgebiet
  • Tipps & Tricks zu KI
  • interessante Tutorial-Videos
  • den “Master Prompt” und weitere nützliche Prompts, zum Kopieren und Einfügen
  • etc.

Video-Briefing

Video Vorschau

Dieser Blogbeitrag ist ein kleiner Auszug aus dem Booklet “High-Tech-Lernen (& -Lehren)”

Künstliche Intelligenz intelligent nutzen

Künstliche Intelligenz, also KI, intelligent nutzen. Was ist künstliche Intelligenz (KI)? Jetzt wird der eine oder andere Schüler von Euch sagen: “Mensch, das wissen wir doch schon alles, damit bescheißen wir die ganze Zeit, tricksen wir das Schulsystem aus.” Aber trotzdem ist das hier ein anderer Ansatz.

Künstliche Intelligenz, kurz KI, bezeichnet die Fähigkeit von Computern oder Maschinen, Aufgaben auszuführen, die normalerweise menschliche Intelligenz erfordern. Ein bekanntes KI-Programm zu – also zum Datum der Erstellung Februar 2024 – ist “ChatGPT”, mit dem Du wie mit einem “allwissenden” Freund, einem Privatlehrer etc. chatten, also Dich unterhalten, kannst.

Das ist ganz wichtig. Das ist ein Chatbot, eine Chat-KI. Also, die erste Eingabe ist meistens Käse, weil Deine Frage zu unpräzise ist, außer Du schreibst so einen Text, dann haut er auch richtig gut was raus. Also, Du sagst: “Ja, schreib mir mal über dadada”, dann musst Du immer wieder Dich unterhalten, weitere Anweisungen geben, weitere Anweisungen geben, weitere Anweisungen geben. Übrigens: ChatGPT gibt es auch als App und diese App versteht auch Sprache. 

Es kann Dir Fragen beantworten, Texte für Dich zusammenfassen oder sogar Texte nach Deinen Aufgaben verfassen – die Möglichkeiten sind nahezu grenzenlos! Es kann Dir Excel-Tabellen erstellen. Es kann Dir Präsentationen erstellen. Inzwischen kann es sogar mit einem Zusatz-Plugin Videos bauen und so weiter, und so weiter. Also, das wird jetzt immer mehr und immer krasser zunehmen. Inzwischen verliert man schon den Überblick, wie es funktioniert. Aber es kann wahnsinnig viel. 

Viele Leute haben deswegen Angst, dass ihnen die KI eines Tages den Job wegnehmen wird – das ist jedoch nicht richtig. Stattdessen wird ihnen die Person den Job wegnehmen, die intelligent mit KIs als Unterstützung arbeitet!

Eine KI ist eher so wie ein Unterstützer, wie ein Kopilot, ja, also wie Servolenkung.

Wichtig ist also zu verstehen, dass eine KI ein intelligenter Zuarbeiter, also jemand, der Dich unterstützt, ein Copilot ist, wenn Du schlau genug bist, die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Standards zu setzen. Also, Du musst halt wissen, wohin muss der Standard, weil Du so lange Anweisungen geben oder Fragen stellen musst.

Dafür musst Du allerdings das Ideal kennen und so lange Fragen stellen, bis es erreicht ist, oder so lange entsprechende Anweisungen geben, bis es erreicht ist. Das klingt jetzt auch wieder so: “Dafür musst Du das Ideal kennen.” 

Kurzer Hinweis hierzu: Wir sind uns einig, dass 2007 – vielleicht sind wir uns nicht einig, je nachdem, wie alt die Zuhörer sind – aber 2007 hat Steve Jobs mit der Herausgabe des iPhone 1 – wir sind jetzt heute in 2024 bei 15; 16 kommt demnächst raus – mit dem iPhone 1 praktisch die ganze Mobilkommunikation einmal auf der Welt nach links gedreht hat. Davor gab es so Nokia-Handys zum Aufklappen und keine Ahnung was alles. 

Und was genau ist denn jetzt die wahnsinnige Leistung von Steve Jobs? Ich beantworte es Euch: ein 3 Seiten Word-Dokument mit der korrekten Beschreibung des korrekten Ideals eines Telefons. Also sprich: “Okay, sehr schön. Es sollte hübsches Design haben. Es sollte flach sein. Es sollte mit dem Finger bedienbar sein. Einen Touchscreen haben. Es sollte folgende Minimum-Apps haben. Es sollte einen Appstore haben. Es sollte Musik downloadbar sein im MP-3-Format. bapbapbap Es sollte einen Browser haben, der folgende Eigenschaft hat: bapbapbapbap.”

Also genau genommen: 3 Seiten Beschreibung des korrekten Ideals. Das ist die größte Leistung, die Du kreativ abliefern kannst im Business: das korrekte Ideal zu definieren. Das zu erreichen, kriegt jeder hin.

Das ist übrigens auch Euer Problem als Unternehmer. Wenn Du das korrekte Ideal, so wie es richtig wäre, einmal sehen würdest irgendwo: Du siehst Dich in 200 Jahren oder in 100, wo Du sagst: “Wow! So muss das aussehen. Ach, so macht man das. Ach so und so und so!”, das dann hinzustellen, das würde Dich kaum überfordern, glaub es mir. Aber diese Forschungsarbeit: “Ja, so oder so oder so oder so? Oder ist das richtig? Oder das?”, das ist das Problem. 

Also, das heißt nochmal: Du musst dabei das richtige Ideal kennen und so lange Fragen stellen, bis es erreicht ist, den Standard kennen. Und deswegen wird es ohne konzeptionelles Verstehen und ohne Kreativ-Sein – in Zukunft wird es gerade mit KI – nicht mehr gehen, weil alle Hirnlos-Jobs KI in den nächsten 5 bis 10 Jahren übernehmen wird. Stand jetzt: Datum Februar 2024. Also, die Notwendigkeit, so zu lernen, wie es hier in diesem Buch beschrieben ist, ist gerade massiv angestiegen.

Es geht also hauptsächlich um die Qualität der Fragen, denn diese entspricht der Qualität der Antworten. Mehr zu diesem Thema findest Du in meinem Buch – es ist übrigens von 2016 – “Reicher als die Geissens” im Kapitel “Ein Problem besteht nur so lange, bis Du die richtige Frage stellst …” Durch den nebenstehenden QR-Code gelangst Du zu diesem Kapitel, da kannst Du es herunterladen. 

Das gilt erst recht für Chatbots. Also die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen …, also, die Leute versuchen immer Probleme zu lösen, aber Du kannst das Problem eigentlich genau nicht lösen, also, Du bist am falschen Ding dran, sondern das Problem besteht, weil Du Dir nicht die richtige Frage stellst dazu.

Also, Dein Verstand ist wie ChatGPT, glaub es mir. Also, ich bin froh, dass es jetzt ChatGPT gibt, weil in der Dellenhauer-App, die übrigens auch kostenlos ist – die kannst Du herunterladen in jedem AppStore –, habe ich eine ganze Videoserie “Bedienungsanleitung für Deinen Verstand”. Und da beschreibe ich eben genau das: “Hey, du musst Deinem Verstand die richtigen Fragen stellen, ja, weil er Dir sonst die falschen Antworten gibt.”

Und jetzt ChatGPT ist halt so ganz offensichtlich so, bups: “Okay, schreib mal ein Gedicht.” Okay, dann schreibt er Dir halt ein Gedicht. Du hast nicht gesagt “Liebesgedicht”, Du hast nicht gesagt, wie lang, Du hast nicht gesagt “modern”, Du hast nicht gesagt “Soll sich’s reimen”. Also, Du hast einfach viel zu wenig gesagt. Das ist genau der Punkt. 

Beispiele und Tipps zur Nutzung von KI beim Lernen 

    • KI ist hervorragend, um Orientierung zu geben: Nutze die KI, um Dir einen Überblick zu einem Fachgebiet geben zu lassen. Stelle Dir Fragen aus dem ersten Kapitel, “Wie Du ein neues Thema / Fachgebiet beginnen solltest”, um einen vollständigen Überblick zu bekommen. Das sind ja die Fragen: Welche Zwecke hat es? und so weiter. Diese Fragen gibst Du da einfach ein. Außerdem 
  • Nachhilfelehrer: KI kann Dein Lehrer sein, der jede Frage so lange und so häufig beantwortet, bis Du das Thema konzeptionell verstanden hast. KI wertet nicht, sondern hilft Dir einfach weiter. Und jetzt stellst Du Deine Fragen, gibt er Dir eine Antwort. Sagst Du: “Kannst du es einfach erklären? Kannst du es für einen 12-Jährigen erklären? Kannst du mir ein Beispiel machen, wie es angewendet würde? Kannst du mir eine Analogie machen zu Fußball?” Ich würde es nicht so einschränken. Aber: “Kannst du mir eine Analogie machen, die jeder 25-Jährige nachvollziehen kann?” Also Atomphysik, gerade Sachen, wo es an Masse fehlt,so “Ähhh?”“Gibt es etwas, was jedem 25-Jährigen in Deutschland bekannt ist? Was du als Analogien nehmen könntest, um mir dieses Prinzip zu erklären?” Solche Fragen kannst Du da stellen. Das ist schon ganz schön cool. 
  • Schlüsselwörter geben lassen: Lass die KI Dir die Pareto 20 Prozent der Begriffe heraussuchen, die Dir 80 Prozent des Verstehens bringen. Lasse sie Dir anschließend einfach und simpel erklären. Die Schlüsselwörter in der ersten Iteration, habe ich ja gesagt, einfach und simpel. Später dann, wenn Du das zweite Mal durch bist, solltest Du sie genauer nachschlagen. Aber fürs erste Mal, um orientiert zu sein, einfach und simpel erklären lassen.
  • Sprache lernen: Lasse Dir die Top 20 Prozent der Pareto-Wörter über eine KI heraussuchen. Also die Top 20 – die, mit denen Du 80 Prozent der Gespräche führen kannst. 
  • Beispiele geben lassen: Lass Dir Beispiele geben, um ein Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu betrachten. Kannst auch fragen: “Wie kann ich es anwenden?” “Gibt es irgendwelche bekannten Ereignisse aus der Vergangenheit, wo man das hätte anwenden können und es besser gewesen wäre? Kannst du es mir dual aufzeichnen? Sagen, so wäre es mit Anwendung, so ohne Anwendung.” Also, all das, was ich Euch hier beschrieben habe, kann Euch die KI dabei unterstützen. Es ist halt schnell. Viele Schüler nutzen KI, um ihre Hausaufgaben zu machen, um diese ganzen Sachen zu machen. Das verstehe ich auch, weil sie natürlich versuchen, ein System, das ihnen scheinbar nichts bringt außer Schmerzen, zu umgehen. Verstehe ich total. Problem dabei: Du wirst dann immer dümmer, wenn Du so arbeitest. So, und Du solltest KI nutzen, nicht um immer dümmer zu werden, sondern um immer schlauer zu werden und um sie immer besser bedienen zu können. Das wäre mein Tipp an Dich in Deinem eigenen Interesse – nicht, weil ich eine moralische Instanz bin und sage: “Du darfst das nicht!” 
  • Dinge leicht erklären lassen: Falls die Antworten oder Inhalte zu kompliziert klingen, spiele mit der Altersklasse und sage der KI zum Beispiel: “Erkläre mir Atomphysik für einen 12-Jährigen, damit ich es leicht verstehe.” Wenn Du es immer noch nicht verstehst – für einen 6-Jährigen. Wenn Du sagst: “Das ist mir ein bisschen zu leicht”, für einen 20-Jährigen – auf Uni-Level, auf Volksschul-Level, auf Realschul-Level. Das kannst Du alles machen.

Wichtig: KI ist nicht dazu da, um Hausaufgaben für Dich zu erledigen und damit bei Prüfungen zu betrügen. Gut, ich hätte es wahrscheinlich auch gemacht. Ich kann aber mit meiner heutigen Erfahrung sagen: “Sei schlau und nutze es nicht nur dafür.” Kannst Du natürlich machen, aber das Resultat wird einfach nur sein, dass Du immer dümmer und abhängiger wirst. Gut, von unserem heutigen Schulsystem wird man auch nicht unbedingt intelligenter.

Nutze stattdessen KI als Deinen Privatlehrer, der für Dich recherchiert, Deine Fragen beantwortet und Dir bei konzeptionellem Verstehen hilft. 

Ein paar Hinweise zum Arbeiten mit KI 

Oberste Regel: Die Antworten der KI sind so gut wie die Fragen oder Anweisungen (engl. “prompt” für “Eingabeaufforderung”) an die KI. Ein “Prompt” ist praktisch die Eingabeaufforderung. Aber so nennt man das Ding: der Prompt, speziell bei KI. 

Ein “Prompt” (engl. Aufforderung) ist eine einfache Aufforderung oder Anfrage, die man eingibt – und zwar in Deutsch, in Englisch, in was auch immer –, um von der KI eine bestimmte Antwort oder Aktion zu erhalten. Zum Beispiel, wenn man eine KI um die Erstellung eines Bildes bittet, wäre der Prompt die detaillierte Beschreibung dessen, was man im Bild sehen möchte. Es ist wie eine Frage oder Anweisung, die man an die KI richtet, um eine spezifische Reaktion zu bekommen. Nächster Punkt: 

Die erste Frage / Anweisung gibt so gut wie nie ein brauchbares Ergebnis, ja, weil Du einfach viel voraussetzt und weglässt. Übrigens: Wenn Du mal siehst, wie oft Dich die KI missversteht – und die ist perfekt gemäß Deinen Anweisungen –, kannst Du Dir ja vorstellen, warum Deine Kinder oder Deine Frau oder oder Deine Freundin oder Deine Eltern vielleicht manchmal so komisch reagieren. Weil Du Dir bei denen ja denkst: “Ah ja, die sind halt doof!” oder “Die haben mich nicht verstanden” oder “Die machen das mit Absicht.” Nein, die KI ist weder doof, noch macht sie es mit Absicht, noch hat sie Dich nicht verstanden. Die hat einfach genau verstanden, was Du gesagt hast, und basierend auf den Daten hat sie ein Ergebnis ausgespuckt. Gib deshalb in Iterationen, also Immer wieder, immer wieder – das wird also Stück für Stück besser, besser, besser – in Iterationen (“Iterationen” heißt “immer wieder durchgehen”) Anweisungen bzw. stelle Fragen und beziehe Dich dazu auf die vorherige Antwort.

Die besten Prompts sind die, in denen Du die KI erstmal aufforderst, Dir so lange Fragen zu stellen, bis Du Stopp sagst und Dir dann erst das Ergebnis auswerfen (die KI weiß am besten, welche Infos sie für das beste Ergebnis braucht.) Ja, Du lässt sie so lange Fragen stellen, Du definierst ihr aber auch die Identität: “Du bist ein geduldiger Nachhilfelehrer” oder “Du bist ein Marketingprofi.”“Ich bin ein Kunde, der keinen Dunst von Marketing hat.” So, das heißt, diese Voraussetzungen musst Du schaffen. Das sind die besten Prompts. Jetzt habe ich ein paar für Euch:

Der Master Prompt für alle Prompts

Tipp: Falls Du die PDF-Version dieses Booklets hast und die Plus-Version von ChatGPT nutzt, also die bezahlte, dann klicke auf die jeweiligen Prompts, um sie direkt in ChatGPT zu öffnen – das heißt, Du musst sie nicht abtippen oder kopieren, sondern Du klickst einfach da drauf und dann ist der automatisch. Ja? Wir haben jetzt hier vorgefertigte Prompts, die etwas länger sind. 

Falls Du die Print-Version des Booklets vorliegen hast, findest Du weiter unten bei “Mehr Tipps & Tricks zum Arbeiten mit KI” einen QR-Code zu einem separaten Dokument, einem digitalen Dokument, in dem die Links zu den Prompts aufgelistet sind. Ja? Oder Du machst Copy und Paste. 

Wenn Du ChatGPT in der Free-Version nutzt, kopiere die Links bzw. die Prompts – die kannst Du ja dann aus dem PDF rauskopieren – und füge sie dann bei ChatGPT oder der KI Deiner Wahl ein. Nutze den nachfolgenden Prompt, beantworte die Fragen und schreibe am Ende: “Danke, das ist jetzt genug. Führe nun den von dir erzeugten Prompt aus.”

Also, der Master Prompt ist folgender:

Könnt Ihr Euch gleich mal durchlesen. Ich lese ihn Euch jetzt nicht vor, weil das das Video zu lang macht. Aber dieser Prompt macht einfach Folgendes: Du sagst ihm einfach: “Stell mir so lange Fragen, bis ich ‘Stopp’ sage und dann wirf mir den Prompt aus.” Also, du bist Prompt-Generator, nicht ich schreibe den Prompt, sondern du schreibst den Prompt.

Das machst du auf folgende Art und Weise: Indem du mir Fragen stellst, dann sage ich irgendwann ‘Stopp!’ Dann wirfst du mir einen Prompt aus und dann führen wir den aus. Und wenn nicht, fordere ich dich auf, den Prompt noch weiter zu verändern. Also, du bist mein Prompt-Ingenieur. Mit diesem Prompt kannst Du praktisch alle anderen Prompts, wenn man so möchte …, ein Stammzellen-Prompt, der Prompt der Prompts, wäre also auf übergeordnetem Daten-Level.

Hinweis: Nutze ChatGPT immer als Kommunikationspartner und stelle so lange Fragen, bis Du ein komplettes Bild bekommen hast. Gib Dich nicht mit den ersten 1–2 Ergebnissen zufrieden. Frage nach wie beim Nachhilfelehrer. Stelle Fragen wie: Welche interessanten Aspekte sollte ich noch zu diesem Thema wissen? Wonach habe ich vergessen zu fragen? 

Hier findest Du ein Video, das Dir hierzu mehr Details erklärt (an diesem QR-Code).

Weitere nützliche Prompts zum Rauskopieren

Gilt das Gleiche: Draufklicken, wird es direkt übernommen oder rauskopieren.

Das ist dieser

Prompt hier für Tutorials / Erklärungen

Du bist TutorialGPT, also, wir geben ihm ein Ding und du bist praktisch die perfekte Nachhilfe und du erstellst für mich Tutorials. Und vorher fragst du mich erst mal, was für ein Tutorial du benötigst. Das heißt, dieser Prompt bringt ihn dazu, Dir Fragen zu stellen und dann es Dir erklären zu lassen.

Das ist

Ein Prompt, den haben wir entwickelt für Orientierung und Überblick

Den gibst Du einfach nur ein zu einem Fachgebiet. Und dann gibt er Dir Orientierung und Überblick, Du musst natürlich trotzdem weiter nachfragen. Vielleicht sagen: “Einfach machen, für einen 12-Jährigen, mach mir noch Analogien, diesen Teil bitte tiefer”. Dann 

Ein Prompt nach Pareto / übergeordnete Daten 

Den haben auch wir gebastelt. Schon ganz schön geil, wenn Du Dir überlegst, dass Du Dir das vorher hättest alles mühsam erfragen müssen per Telefon. So habe ich das immer gemacht. Und das ist 

Ein nützlicher Prompt, um Lösungen für Probleme zu finden

Der stammt nicht von uns, aber das ist ein “continuous problem solving system”. Das heißt also, der erklärt ihm halt, wie er das macht. Wird erst nach dem Problem gefragt und lalala, an deiner Stelle – verschiedene Lösungen. Und dann kannst Du von den Lösungen auswählen und kannst sagen: “Ja, diese Lösung finde ich schon ganz gut. Aber ich mache jetzt mal hier weiter und dadadada”, also, das ist auch ganz cool. Könnt Ihr Euch mal in Ruhe durchlesen, lese ich jetzt aber alles nicht vor. So, und dann hier der 

Prompt der ChatGPT in einen Nachhilfelehrer verwandelt

Und hier kannst Du verschiedene Modi einstellen, in diesem Nachhilfelehrer. Du kannst sagen: “Du bist Tutor, du erklärst mir das gewählte Thema.” Oder: “Du bist Sokrates. Du erklärst es mir nicht, sondern stellst mir Fragen, dass ich selber drauf komme.”

Multiple choice-Modus. Du gibst mir multiple choice, also das heißt, er ist Tutor, er ist Nachhilfelehrer und dann kannst Du den Modus wechseln des Nachhilfelehrers und dann kannst Du Dich auch noch auschecken lassen von ihm: “Habe ich es verstanden?” über Multiple Choice-Fragen. Dann kannst Du sagen: “Abfrage”, das heißt: “Offene Fragen – ich antworte”, also ohne Multiple Choice.

Dann kannst Du sagen: “Gib mir direkte Lösungen ohne sokratischen Stil”. So, also praktisch Cheat Codes. Und dann sagst Du: “Neustart. Wir starten jetzt mit einem völlig neu …, zu einem neuen Thema und alle Voreinstellungen stimmen nicht mehr.” So, also, das ist auch ziemlich cool. 

Mehr Tipps & Tricks zum Arbeiten mit KI (stets auf dem neuesten Stand)

Jetzt können wir ja nicht dauernd dieses PDF zurückfordern, wenn es einmal draußen rum ist, oder die ganzen Sachen updaten. Deswegen waren wir schlau, haben dort einen QR-Code gemacht, nämlich mehr Tipps und Tricks zum Arbeiten mit KI, stets auf dem neuesten Stand. Dort ist ein Google Doc hinterlegt. Sobald wir irgendwelche Änderungen haben, packen wir es direkt dort rein. Das heißt, jedes Mal, wenn Du dort vorbeischaust, ist da schon wieder was Neues drin.

Das ist praktisch die Evergreen Update-Methode für KI, weil der Rest sich nicht viel ändern wird. Der war schon vor 30 Jahren so und vor 300 und vor 3000 mit dem Wissensnetz.

Nichts ändert sich momentan so schnell wie die Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Um Dir hier einen aktuellen und dauerhaften Mehrwert geben zu können, findest Du hier einen QR-Code zu einem permanent aktualisierten Dokument. Darin findest Du:

  • eine Liste und Links der aktuell wichtigsten KIs, je nach Einsatzgebiet 
  • Tipps und Tricks zu KI
  • interessante Tutorial-Videos 
  • den “Master Prompt” und weitere nützliche Prompts, zum Kopieren und Einfügen etc.

Also dort ist immer der “neuste shit” hinterlegt, den wir auch intern benutzen. Fragen dazu?

Teilnehmer: Ich habe eine Frage zur Verwendung von Chat-KIs in der Zukunft. Kennst Du den Film “Idiocracy”?

Alex: Nee.

Teilnehmer: Okay, ist auch nicht so wichtig. Ich habe jetzt verstanden: Wenn ich ein Werkzeug nicht ordentlich verwenden kann, weil ich nicht genau weiß, wie es funktioniert, erreiche ich kein gutes Ergebnis oder nicht das beste Ergebnis, das man vielleicht rausholen könnte. Wenn dieses Werkzeug jedoch aus dem falschen Material oder einem minderwertigeren Material besteht, kann es durchaus sein, dass ich mein Ziel auch nicht erreichen möchte, was ich eigentlich gerne hätte.

Jetzt gibt es so gewisse Grundgesetzmäßigkeiten, die ich in meinem Leben und mit Nutzung des Internets festgestellt habe. Zum einen das sogenannte Phänomen des “memory holes”, das heißt, dass Daten mit der Zeit verschwinden aus dem Internet und durch neuere geänderte Daten oder neuere Versionen ersetzt werden.

So, jetzt basiert ChatGPT zum Beispiel auf den aktuellen Daten, die es so zur Verfügung bekommt. Jetzt in der Sache der Natur ist, dass die Leute das anwenden, damit Texte generieren, diese Texte ersetzen diese bisherigen Texte, die damals noch von Menschen geschrieben worden sind. Diese werden irgendwann mal verschwinden und wir haben eine einzige Kultur aus KI-generierten Texten im Internet …

Alex: … die dann irgendwann zu unendlicher Mittelmäßigkeit führen.

Teilnehmer: Genau. Und das ist eine endlose Todesspirale. Ja. Wie siehst Du die Tendenz bezüglich der Qualität dieser Chat KI Bots in Zukunft?

Alex: Jedes Volk bekommt die Regierung, die es verdient. Und ich fürchte, jedes Volk kriegt auch die KI, die es verdient. Das hängt von der Schlauheit der Nutzer ab. Ich sage ja jetzt auch nicht: “Hey, Du studierst jetzt ab jetzt nur noch mit TutorialGBT und sonst irgendwas.” Nein, nein, die sind nur dafür da, um Dir den Überblick zu geben, die Orientierung und das, was eben sehr schwer zu bekommen ist und sehr viel zeitintensiv wäre.

Umgekehrt gilt: Such Dir die richtigen Quellen – das heißt, Du gehst natürlich maximal zu den richtigen Quellen. In Kurzform: Ob das so wird, wie Du es befürchtest, hängt davon ab, wie doof die Leute sind oder wie stark sie selbst denken können und wie hoch ihre Standards sind. Und umso wichtiger ist es, dieses Booklet zu verbreiten und in die Anwendung zu bringen.

Weil, wenn die nämlich schlau sind, dann merken sie das auch. Und dann ist ihnen auch diese Problemstellung bewusst und so weiter, und so weiter. Aber Stand jetzt würde das kein Schwein merken. Passiert ja eh viel, was kein Schwein merkt, obwohl es direkt offensichtlich ist. Dafür ist das ja schon eine intellektuelle Meisterleistung, was Du da angesprochen hast. So, also, da müssen wir noch ein bisschen arbeiten, bis dieses Problem gelöst ist, fürchte ich.

Hängt aber von den Leuten ab, weil, wenn die sagen: “Was ist denn das für ein Mist!”, sich an die Originalquellen halten und so weiter – aber stimmt, das kann irgendwann so sein, dass es da landet.

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