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Konskript: High-Tech-Lernen (& -Lehren) – Teil 2

524 Leser

Hinweis: Dieses Konskript kannst Du Dir auch als PDF herunterladen und ausdrucken. Den Link findest Du in den Ressourcen.

Anwendung aller Werkzeuge in konkreten Schritten

Orientierung verschaffen 

Was ist? Wofür braucht? Welche Hauptteile (Struktur)? Was damit tun? Warum erfunden? Historie? etc.

Übergeordnete Daten bilden die Hauptfäden des Wissensnetzes

  • Übergeordnete Daten sind (20 bis max. 150):
    • Ziele / Zwecke des Bereichs (Warum gibt? Wofür? Was damit tun? etc.)
    • Hauptteile und Struktur des Bereichs
    • Historie und Entwicklungsgeschichte
    • Prinzipien
    • Übergeordnete Gesetze / Daten

Praxisbezug herstellen und Verknüpfung zu Dir als Person 

(während Orientierung, Erstellung Konskript, be-greifen und lernen)

  • Grafiken / Skizzen: Bessere Einprägung, Missverständnisse aufdecken
  • Erklär-Regel: Kann ich jemand anderem simpel erklären?
  • Die wichtigste Frage: “Wie kann ich das anwenden?”
  • Wo habe ich so etwas schon einmal beobachtet? Bei mir selbst? Bei anderen?
  • Bezug Vergangenheit: Wie wäre Vergangenheit, wenn damals schon Infos gehabt / angewendet? Bei anderen? Wo an Prinzip gehalten? Konsequenz? Bei anderen?
  • Wo habe ich gegen solch ein Prinzip verstoßen? Welche Konsequenz? Bei anderen?
  • Anhand meiner Erfahrungen verifizierbar? Nachvollziehen? Macht Sinn?

Grundlegendes Arbeiten in Iterationen 

Mehrmals von oberflächlich bis tief (Ureinwohner Deutschland) vs. “vorne starten, hinten aufhören” 

Daten → Infos → Konzepten → Wissen → Bewusstsein → Weisheit

  • Orientierung & Überblick (Dummie-Bücher)
    • Mehrere Leute mit Erfahrung fragen / künstliche Intelligenzen (ChatGPT)
    • Vor- & zurückblättern, um Zusammenhänge zu verstehen
  • Durchgang “von vorne nach hinten” mit Erstellung Konskript, viel zurückblättern, um Verknüpfungen herzustellen
  • Meist 3 Iterationen (= völliger Aufbau des Wissensnetzes)
    • 1. Orientierung
    • 2. Sammlung der Prinzipien, übergeordneten Gesetze und Daten
    • 3. Tiefe über Konskript und Lernen aus Konskript
      • Wenn Teile des Konskripts nicht ganz klar, wieder in Original-Quellen bzw. Recherche

Bei Problemen

  • Keine Orientierung zum Thema oder Unterthema (= nachholen!)
  • Über missverstandene Worte hinweggegangen (= Symptome kennen, bewusst werden, finden, klären, nochmal lesen)
  • Zu viel Theorie, zu viel Bedeutung, zu wenig be-greifen und “Fleisch” (= wenn möglich “mit Studienobjekt vor Dir (Motor)”, Bilder besorgen, Videos schauen, Skizzen, Beispiele recherchieren oder machen etc.)
  • Zu schnell zu große oder zu schwere Schritte (= in einfache Teile zerlegen, jeden Teil bis “langweilig”)

Übergeordnete Daten und Wichtigkeiten sind nicht erkennbar oder scheinbar widersprüchlich (= erfragen, recherchieren, scheinbare Widersprüche klären)


Video-Briefing

Video Vorschau

Dieser Blogbeitrag ist ein kleiner Auszug aus dem Booklet “High-Tech-Lernen (& -Lehren)”

Anwendung aller Werkzeuge in konkreten Schritten

Jetzt haben wir uns angeschaut, wie man ein Konskript macht, und haben das Ganze dabei noch mal wiederholt. Jetzt schauen wir uns das Ganze aber noch mal aus einem anderen Winkel an – das ist praktisch auch Teil des Konskripts. Allerdings ist das eine die Daten, und jetzt habe ich es noch mal – in meinem Konskript – noch mal neu aufbereitet, nämlich die Anwendung aller Werkzeuge in ganz konkreten Schritten. 

Also sprich, das Konskript ist ja hier nicht für die Prüfung, sondern für die Anwendung. Deswegen habe ich es noch einmal neu zusammengedengelt. 

Also erster Schritt ist immer: Orientierung verschaffen

Was ist? Wofür braucht? Welche Hauptteile (Struktur)? Was damit tun? Warum erfunden? Historie? etc.

Dann: Die übergeordneten Daten bilden die Hauptfäden des Wissensnetzes 

Also Du machst die Orientierung als Erstes, dann übergeordnete Daten. Meinetwegen nur dass Du sie schon mal gehört hast, nicht in die … Noch mal, Du hast Iterationen über Iterationen, mach keinen Stress, friss Dich nicht fest. 

  • Du suchst nach übergeordneten Daten, sind maximal 20 bis 150. 
    • Ziele / Zwecke des Bereichs (Warum gibt es die? Wofür? Was damit tun? etc.)
    • Hauptteile und Struktur des Bereichs
    • Historie und Entwicklungsgeschichte
    • Prinzipien 
    • Übergeordnete Gesetze / Daten

Also Orientierung – übergeordnete Daten. 

Dann was auch immer Du tust, immer dauernd parallel Praxisbezug herstellen und Verknüpfung zu Dir als Personen (während Orientierung, Erstellung von Konskript, begreifen und lernen – immer).

  • Grafiken und Skizzen für besseres Einprägen, Missverständnisse aufdecken 
  • Erklär-Regel: Kann ich es jemand anderem simpel erklären?
  • Die wichtigste Frage: Kann ich es anwenden? 
  • Wo habe ich es schon mal beobachtet? Bei mir selbst? Bei anderen? 
  • Bezug Vergangenheit: Wie wäre Vergangenheit, wenn damals schon Infos gehabt hätte / angewendet hätte? Bei anderen? Wo an Prinzip gehalten? Konsequenz? Bei anderen? 
  • Wo habe ich gegen solch ein Prinzip verstoßen? Welche Konsequenz? Wie war es bei anderen? 
  • Anhand meiner Erfahrung verifizierbar? Nachvollziehbar? Macht Sinn? Beispiele dafür. 

Also wenn Du feststellst … So der Satz der Thermodynamik, dass Energie nicht verloren geht, sondern nur den Zustand ändert oder auf andere Körper oder auf andere Bereiche übertragen werden kann, das ist ja “buähh”, also wenn Du Dir das aus Wortsicht anhörst, grauenvoll. Wenn Du sagst: “Fleisch – Okay, was wäre denn zum Beispiel ein Körper? Wie könnte so eine Übertragung aussehen? …” Also all das ist das Anfleischen von theoretischen Informationen 

Dann: Grundlegendes Arbeiten in Iterationen 

  • Mehrmals von oberflächlich bis tief (Du versuchst einem Ureinwohner Deutschland zu erklären) versus vorne starten, hinten aufhören
  • Daten werden zu Infos, Infos zu Konzepten, Konzepte zu Wissen, das zu Bewusstsein, das zu Weisheit 

Nach Wissen solltest Du noch Anwendung haben. Ja, aber das haben wir jetzt mal nur … Die Skala vorne, die war ja nur auf Wissen bezogen. Also Du kannst kein Bewusstsein haben ohne Anwendung. 

  • Dann: Orientierung und Überblick verschaffst Du Dir mit Dummie-Büchern
    • mehrere Leute mit Erfahrung fragen, künstliche Intelligenz fragen
    • vor- und zurückblättern, um Zusammenhänge zu verstehen 

Kein Schüler blättert … Die blättern immer nur vor. Also lesen, lesen … Keiner sagt: “Häh, wie war das?”, also versucht, Verknüpfungen zu erstellen. “Ah, das mit dem!” Begreifen! Als Gesamtkonzept erfassen. “Warte mal, wie war das noch mal? Und wie passt das jetzt mit dem zusammen?” Gerade das, das ist studieren. Genau.

  • Durchgang von vorne nach hinten mit Erstellung Konskript, viel zurückblättern, um Verknüpfungen herzustellen (weil Du es ja vorher schon markiert hast, ist es ja auch leicht). 
  • Meist drei Iterationen (ist gleich völliger Aufbau des Wissensnetzes). Drei – Du kannst aber auch zwanzig machen, das kommt drauf an, wie wichtig das ist. Also würde ich Dir jetzt die 1000 Gesetze des Universums geben, dann würden drei Iterationen nicht ausreichen. Dann würde ich Dir so circa 3000 empfehlen. 
    • 1. Orientierung
    • 2. Sammeln der Prinzipien, übergeordneten Gesetze und Daten
    • 3. Tiefe über Konskript und Lernen aus Konskript
      • Wenn Teile des Konskripts nicht klar, wieder in Originalquellen bzw. Recherche

Wenn Du Probleme bekommst, dann bist Du wahrscheinlich 

  • desorientiert zum Thema oder zum Unterthema und solltest es nachholen. 
  • Du bist über missverstandene Worte hinweggegangen. – Das ist übrigens der Hauptgrund, warum Du Probleme kriegst. Symptome erkennen, bewusst werden, finden, klären, noch mal lesen
  • zu viel Theorie, zu viel Bedeutung, zu wenig begreifen und Fleisch – fehlende Masse. Wenn möglich mit Studienobjekt vor Dir (am Beispiel Motor, Du studierst irgendwas, dann solltest Du zumindest einen Modellmotor vor Dir haben, am besten einen echten. Gehst in eine Werkstatt, sagst: “So, jetzt zeig mir das Ding noch mal”, gehst auf den Schrottplatz), Bilder besorgen, Videos schauen, Skizzen machen (kennt Ihr auch, Du googelst, gehst Du auf Bildern, dann siehst Du das alles. Also Du googelst irgendwas, dann kommt ja “alle” und dann gehst auf “Bilder” und dann siehst Du alle möglichen Bilder, solange bis Du ein Bild findest, wo Du sagst: “Ah, jetzt verstehe ich das”), Skizzen, Beispiele, recherchieren, machen oder ausdenken oder KI fragen. 
  • Dann zu schnell zu große oder zu schwere Schritte – zu steiler Gradient: in einfachere Teile zerlegen, jeden Teil so lang machen, bis es langweilig wird.

Noch mal Hinweis: Gerade zu schnelle zu große und zu schwere Schritte haben mit der Anwendung zu tun. Das ist nicht unbedingt das … Also problematisch ist es vor allem, wenn Du versuchst, etwas, worin Du noch nicht geübt bist, umzusetzen. 

Beispiel sprechen, nachdem Du eine Sprache gelernt hast. So, Du solltest jetzt nicht Dich bei Harvard einschreiben, wenn Du Englisch sprechen willst, sondern irgendwo, wo Du die Leute verstehst. Vielleicht solltest Du Dich im Kindergarten einschreiben. Das wäre zum Beispiel geeignet. Außer Du bist unser Gesundheitsminister, der ja mit Harvard sehr vertraut ist. Oder Frau Baerbock, die ja auch lange in London gelebt hat. Deswegen hat sie ja auch ein “bacon of hope”, den Speck der Hoffnung – ach nee, das war das Licht der Hoffnung. Das spricht man leider “beacon” aus. 

Lange Rede, kurzer Sinn: Zu schnelle zu große oder zu schwere Schritte, das kann Dir auch beim Studieren passieren, wenn Du das irgendwie noch nicht so richtig verstanden hast. Beim Studieren selber sind das aber meistens missverstandene Worte. Bei der Anwendung ist es oft zu steiler Gradient. Beim Tun. Du musst einfach die Übung des Tuns kriegen, bis das Dein Körper ein bisschen in die Komfortzone übernimmt. 

  • So, dann: Übergeordnete Daten und Wichtigkeiten sind nicht erkennbar oder scheinbar widersprüchlich (ist gleich erfragen, recherchieren, scheinbare Widersprüche klären) – liegt aber meistens an Datenhierarchien oder an eigenen Missverständnissen.

Also als Schüler … Wisst Ihr, das ist so ähnlich wie jemand fährt auf der A8, dann heißt es – also A8, Autobahn Richtung München – dann heißt es auf einmal: “Mensch, auf der A8 zwischen Salzburg und München Geisterfahrer.” Dann sagt der Typ: “Ein Geisterfahrer? Tausende!” Und so ist es meistens mit den Leuten, die studieren. Sie haben das Buch nicht geschrieben, sie haben keine Ahnung, aber sie sagen: “Das ist doch alles Quatsch, was da steht!” – Mmmh.

Kann ja sein, also kann ja wirklich sein. Aber diese Spekulation würde ich mir erst erlauben, nachdem ich erstens all meine Worte geklärt habe und zweitens noch zwei andere Bücher angeschaut habe. Wenn ich dann immer noch der Meinung bin, dann kann ich immer noch sagen: “Es gibt tausende Geisterfahrer.”

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