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Auf Prüfungen lernen: Arbeite mit Konskripten

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Ein Konskript ist eine verdichtete Zusammenschrift, teilweise bis runter zu Stichworten, die für den Zusammenschreiber eine Idee oder Konzept repräsentieren. Es enthält (je nach Sinn) auch Skizzen, Zeichnungen oder Grafiken.

Es ist wie eine Art “Spickzettel”, auf dem die wichtigsten Daten, Prinzipien, Abläufe (Reihenfolgen) etc. durch Stichpunkte oder im Telegrammstil zusammengeschrieben sind.

Konskripte können kurz oder (z. B. bei ganzen Fachgebieten) auch sehr lang sein. Du kannst sie am Rechner in einer Datei erstellen oder auch handschriftlich in einem Notizheft. Beide Arten haben ihre Vorteile:

  • Digital (leicht zu erweitern, farblich markier- und änderbar, Skizzen etc. komplizierter)
  • Handschriftlich (eigene Handschrift prägt sich besser im Gedächtnis ein, Skizzen sehr einfach, farbliche Markierungen, nicht leicht änderbar, Erweiterbarkeit eingeschränkt)

Zwecke von Konskripten

  • Das Material zu verdichten, sodass es sich später leicht wieder durchgehen lässt. Ziel: Du brauchst die Originalquellen (Bücher, Arbeitshefte etc.) danach nicht mehr.
  • Nichtverstehen aufzudecken, denn Du kannst einen Text nicht verkürzen, auf das Wesentliche reduzieren bzw. in eigenen Worten zusammenschreiben, wenn Du darin grundlegende Missverständnisse hast.
  • Erste Lernerfolge: Durch das Zusammenschreiben und für sich selbst Aufbereiten beginnt sich das Wissensnetz aufzuspannen und die ersten Dinge prägen sich schon bildlich in Dein Gedächtnis ein.
  • Wichtige Prinzipien und Gesetze hervorzuheben (= Datenhierarchien) (durch z. B. einkasteln, farblich markieren, mit Symbolen versehen (z. B. Ausrufezeichen etc.), Unterstreichungen etc.)
  • Das Wissensnetz und die Techniken für konzeptionelles Verstehen in der Praxis umzusetzen (iteratives Arbeiten, übergeordnete Daten und Datenhierarchien, konzeptionelles Verstehen, Verknüpfung mit bestehendem Wissen etc.).
  • Bei Prüfungen, bei denen es auf Benotung oder Bestehen ankommt: die Dinge, die Du “auswendig können musst”, farblich hervorzuheben, um sie immer wieder durchgehen und testen zu können.
  • Alle Punkte aus dem Kapitel “Such Dir die richtigen Quellen” sind anzuwenden.

Vorgehensweise zum Erstellen von Konskripten

  • Zweck des Verdichtens: Du machst das Konskript, um später nur noch aus dem Konskript zu lernen, nicht mehr aus den Quellmaterialien (Bücher, ursprüngliche Mitschriften, Recherchen etc.)!
  • Überblick: Überfliege das Buch im Schnelldurchlauf, um einen grundlegenden Überblick über den Inhalt zu bekommen.
  • Erste Markierung (Gelb): Markiere beim zweiten Durchlesen alle Schlüsselkonzepte, wichtigen Daten und zentralen Aussagen mit einem gelben Marker.
  • Zweite Markierung (Orange): Gehe durch die gelben Markierungen und hebe noch spezifischere, besonders wichtige Informationen mit einem orangen Marker hervor.
  • Dritte Markierung (Grün): Identifiziere in den orange markierten Abschnitten die Kernpunkte und markiere diese mit einem grünen Marker.
  • Erstellung des Konskripts: Gehe alle Markierungen durch und fasse die wichtigsten Punkte in einem Konskript zusammen. Strukturiere das Konskript nach Themen und der Relevanz der markierten Inhalte. Versuche, die Inhalte in eigenen Worten / Stichpunkten (im Telegrammstil) zu verfassen, um das Verständnis zu vertiefen.
  • Vollständigkeit und Überprüfung: Lese das erstellte Konskript durch und überprüfe es auf Vollständigkeit und Verständlichkeit. Passe Abschnitte an, die unklar sind oder bei denen wichtige Informationen fehlen. 

Im Artikel Konskript High-Tech-Lernen (& -Lehren) findest Du ein Konskript des gesamten Booklets High-Tech-Lernen (& -Lehren). Sieh Dir das als Muster an. 

Beachte: Ein fertiges Konskript zu lesen und damit das Durcharbeiten der einzelnen Seiten inkl. Worksheets “einzusparen” ist völlige Dummheit bei einem so lebensverändernden Thema wie “Lernen”. Die Fähigkeit zu lernen steht als Prinzip auf der Wissenspyramide ganz oben, da davon alles andere abhängt. Sei also nicht dumm und arbeite dieses Booklet sehr, sehr sorgfältig durch.


Video-Briefing

Video Vorschau

Dieser Blogbeitrag ist ein kleiner Auszug aus dem Booklet “High-Tech-Lernen (& -Lehren)”

Auf Prüfungen lernen: Arbeite mit Konskripten

Konskript kommt wieder von zwei lateinischen Worten: “con”: “zusammen” und “scribbere”: “schreiben”. Also Du schreibst etwas zusammen. 

Ein Konskript ist eine verdichtete Zusammenschrift – Du schreibst etwas zusammen mit dem Zweck, es zu verdichten –, teilweise bis runter zu Stichworten, die für den Zusammenschreiber eine Idee oder Konzept repräsentieren. Es enthält je nach Sinn auch Skizzen, Zeichnungen und Grafiken.

Jetzt kommt es natürlich darauf an: Wofür machst Du ein Konskript? Also musst Du jetzt irgendwas lernen, ich sag mal, eine Fischereiprüfungen bestehen, die Du einmal bestehst und das war’s dann, dann wirfst Du es weg, das wäre natürlich kürzer, als wenn Du sagst: “Ich studier jetzt was, was ich einmal im Jahr brauche.” Dann würdest Du die Stichpunkte natürlich ausführlicher machen, sodass Du Dich auch im Jahr noch daran erinnerst, was Du da zusammengeschrieben hast.

Grundlegend ist aber die Idee, Du schreibst etwas zusammen, weil es ist ja so ein langes Konzept, sagen wir mal ein ganzer Absatz, bla, bla, bla, bla, bla, bla bla. Und diesen Absatz repräsentierst Du durch ein Wort. 

Um jetzt ein Beispiel zu machen, Du würdest jetzt die sogenannten mendelschen Gesetze machen – also die mendelschen Gesetze sind die, nach welchen Prinzipien sich Gene miteinander verknüpfen und welche Auswirkungen das hat. Das ist so Biologie-Grundkurs. Dann würde ich jetzt hinschreiben, “mendelsche Gesetze (Gene)”.

Dann machen die da ganz viel mit Fruchtfliegen, dann “Fruchtfliegen”, zum Klugscheißern noch den Namen von dem Ding “Drosophila melanogaster”. Warum Fruchtfliegen? – [Lacht] Zum Klugscheißern kann man es noch hinschreiben. Nein, aber für auf Prüfungen lernen würde ich den Namen daneben schreiben, “Drosophila melanogaster” – deswegen weiß ich es auch heute noch, auch weil es unaussprechlich ist –, würde ich daneben schreiben, weil das wirkt professionell für die Prüfung. Das heißt, es sind nicht nur die Punkte, wo Du zusammenschreibst. 

So, dann würdest Du sagen: “Ah, guck mal, da gibt es dominante Gene”, also die, die sich durchsetzen, “und es gibt rezessive Gene”, das sind die, die eher im Rückwärtsgang sind. Also zum Beispiel üblicherweise, wenn eine schwarzhaarige Frau sich mit einem blonden Herrn verpaart, dann kommen da nicht unbedingt blonde Kinder raus, weil schwarze Haarfarbe ist eher dominant und die blonde Haarfarbe ist eher nicht submissiv, aber rezessiv, also die geht eher zurück. Und da gibt es halt Gene, die sich einfach durchsetzen. 

So, dann gibt es noch den “Genotyp”, also das ist, wie sieht die Genfrequenz aus, und dann gibt es den “Phänotyp”, auch wieder so ein Scheiß-Wort, das Du halt können musst, das ist, wie wirkt sich das aus? Also hat die Scheiß-Fruchtfliege einen hellen Hintern oder einen dunklen Hintern? 

Der Grund, warum man Fruchtfliegen dafür nimmt, ist, weil die sich schnell replizieren. Also würdest Du es mit Menschen machen, dann müsstest Du immer 30 Jahre erst mal warten oder 20. Und so eine Fruchtfliege, die ist halt frisch geschlüpft und einen Tag später ist die schon wieder geschlechtsreif, und dadurch geht es sehr schnell. Deswegen kannst Du da diese Experimente sehr schnell machen. Sowas würdest Du halt zusammenschreiben. 

Oder Du musst jetzt … Okay, Weimarer Republik bis zur Nazi-Machtergreifung oder bis zum Ersten Weltkrieg. Dann würdest Du natürlich die ganzen Datumsangaben mitschreiben müssen. Das brauchst Du jetzt nicht unbedingt für konzeptionelles Verstehen, aber Du müsstest die Datumsangaben mitschreiben müssen, weil die halt abgefragt werden. 

Ich erinnere mich noch an meine Abituraufgabe im Geschichte-Grundkurs: “Nennen Sie bitte die einzelnen Stufen von der Weimarer Republik bis zur Machtergreifung der Nazis. Bitte mit Datum und was dort passiert ist.” – Was für ein Schwachsinn! Hätten sie die Leute lieber gefragt: “Wie haben die …”

Also, verstehst Du, anstatt auf konzeptionelles Verstehen zu gehen, so “Wie war das überhaupt möglich, dass die Nazis das ergriffen haben? Was müssen wir der Gegenwart verhindern, damit das nicht mehr passiert? Ja, die Frage ist, wenn du heute wieder alles Nazi wärst, würdest du dich Nazi nennen oder vielleicht Antifaschist?” So, wie auch immer.

Also das wären alles Sachen … Als das Böse hat es ja noch nie böse genannt. Weißt Du, ein Demokratieschutzgesetz heißt meistens das Gegenteil. Ein Kinderförderungsgesetz heißt, ist eher ein Kinderversklavungsgesetz ausgesetzt. Na ja, wie auch immer, auf jeden Fall. Lange Rede, kurzer Sinn: Es wäre eher schlau gewesen, wenn man eher Fragen zur Anwendung und so, wo man wirklich was lernt … 

Aber das ist jetzt runter, auswendig lernen – was habe ich denn jetzt heute davon? Gar nichts. Ich wusste es natürlich und hatte das so konstruiert und dachte mir: “What the fuck?” Hatte dann aber trotzdem 2 falsch, im Auswendiglernen war ich nicht wirklich gut. So, dann musst Du Dir die Sachen halt einfach zusammenschreiben, so dass Du nicht ein riesiges Buch hast, das Dich auch dauernd triggert, wenn Du es durchblättert, sondern Du schreibst es Dir so zusammen …

Und wenn Du es jetzt nur für die Prüfung, wo Du es einmalig brauchst, dann machst Du es so kurz wie möglich nur mit Stichworten und jetzt nochmal: Jedes Stichwort repräsentiert ein Konzept. Also wenn Du einmal weißt, warum eine Fruchtfliege genommen wird, dann sagst Du halt: “Eintagsfliege: Drosophila melanogaster” und dann würdest du, um den Begriff nicht zu vergessen, Phänotyp/ Genotyp müssen Du noch nicht mal definieren, weil Du hast es ja verstanden: Okay, das ist die Ausprägung, also blonde Haare oder schwarze Haare und das andere ist, wieviel blonde Gene und wie viel schwarze Gene ist da drin.

Übrigens ganz interessant. Es gibt so eine Geschichte: Ein Pärchen, eine Frau weiß und ein Mann weiß, sie gebiert ein Kind, es ist schwarz. Kannst Dir natürlich vorstellen, was es für einen Aufstand gegeben hat.

Die Frau schwört: “Ich bin nicht fremdgegangen. Das ist von dir. Ich bin nicht fremdgegangen.” Riesiger Aufstand. Die ganze Familie wendet sich von ihr ab. Sie macht Gentest. Ist richtig. Es ist vom Mann und von ihr. Das kommt relativ selten vor, weil normalerweise ist es dann so: dunkel und weiß ergibt dann Latte Macchiato, aber in dem Fall war es einfach so und das ist ganz selten der Fall, dass das Schwarze gar nicht rauskam.

Also der Genotyp, also in den Genen, war schwarz vorhanden, im Phänotyp, in der Erscheinung, 0. Wie gibt es das? Die Antwort war ganz einfach: Ihre Mutter war fremdgegangen mit einem Schwarzen, dachte sich dann, als sie schön blond zur Welt kam: “Puh, nichts passiert.” 30 Jahre später kriegt die Tochter ein Kind und dann kommt der Fuckup raus. Karma kann manchmal echt scheiße sein, ist aber eher die Ausnahme.

Also nochmal: Ein Konskript ist eine verdichtete Zusammenschrift, so dicht wie möglich. Wenn Du so möchtest, ein Spickzettel ist auch ein Konskript, allerdings ein sehr enges Konskript, also ein Konskript ist eine verdichtete Zusammenschrift, teilweise bis runter zu Stichworten, die für den Zusammenschreiber eine Idee oder Konzepte repräsentieren. Es enthält (je nach Sinn) … Also, wenn Du jetzt … Manchmal musst Du Grafiken oder Skizzen oder sonst was machen und manchmal ist es auch leicht, das in einer Skizze darzustellen, mit Stichworten, als da einen riesen Aufsatz zu schreiben.

Gerade bei Abfolgen. Also erst kam das und dann das und das und das. Das geht hervorragend mit Pfeilen. Also Du machst es einfach wie Du willst. Wichtig ist, dass Du, wenn Du wieder drauf schaust, Dich daran erinnern kannst. Es ist wie eine Art Spickzettel, auf dem die wichtigsten Daten, Prinzipien, Abläufe, also Reihenfolgen etc. oder Dinge, wo Du weißt, werden abgefragt (Datumsangaben hintereinander) durch Stichpunkte oder im Telegrammstil zusammengeschrieben sind.

Telegrammstil – Was ist das? “Können Sie mir bitte einen Brief schicken?” wäre der Satz. Und früher, als es Telegramme gab, die wurden ja praktisch durch gemorst, bevor es das gab. Das war in der Zeit des wilden Westens üblich. Und da hast Du pro Wort bezahlt, deswegen haben die dann halt: “Könntest du mir bitte einen Brief schreiben? Brief schreiben möglich? oder “Bitte Brief?” Also Du machst es so kurz wie möglich, sodass der Sinn noch einigermaßen erhalten bleibt. Das wäre Telegrammstil.

Also es ist eine Art Spickzettel, auf dem die wichtigsten Daten, Prinzipien, Abläufe, also auch gerade Reihenfolgen etc. durch Stichpunkte oder im Telegrammstil zusammengeschrieben sind. Also keine Füllwörter, keine tolle Grammatik, einfach so kurz wie möglich. Konskripte können kurz oder zum Beispiel bei ganzen Fachgebieten auch sehr lang sein. Es hängt auch davon ab, ob Du es jetzt nur einmalig brauchst oder ob Du wirklich Dich darauf beziehen willst, weil Du wirklich vor hast, es anzuwenden, später mal.

Du kannst sie am Rechner in einer Datei erstellen oder auch handschriftlich in einem Notizheft oder auch in einem Smartphone. Beide Arten haben ihre Vorteile. Digital: leicht zu erweitern, farblich markiert und änderbar. Du kannst auch die Sachen neu zusammenschieben, anders als sie vorher im Buch standen, Skizzen etc. Etwas komplizierter kann man auch mischen, macht man eine Skizze auf einem Post-it und macht ein Foto und schiebt es rein. 

Oder handschriftlich. Die eigene Handschrift ist wichtig, prägt sich besser im Gedächtnis ein. Skizzen sind sehr einfach. Farbliche Markierungen kannst Du relativ leicht machen, sonst müsste man den Stift ändern. Es geht relativ schnell, wenn Du da mal ein bisschen Übung hast mit Markern und so, ist aber nicht leicht änderbar und die Erweiterung ist natürlich eingeschränkt.

Jetzt kurz Zweck von Konskripten. Warum machen wir sie? Wir können sie ja nur richtig tun, wenn wir den Zweck richtig verstehen. Also ein Zweck ist, das Material zu verdichten, sodass es sich später leicht wieder durchgehen lässt, weil gerade wenn Du aufs Abitur lernst, hast Du so einen Stapel Bücher und es geht darum, es leicht zu verdichten, sodass Du hier nicht immer diese Massen durch die Gegend schieben muss und jedes Mal wieder durchblättest, wirst Du immer wieder getriggert: “Oh, das kann ich noch nicht, das, das.”

Also deswegen, Du willst es verdichten. Und jetzt hier genau zuhören. Ziel: Du brauchst die Originalquellen, Bücher, Arbeitsheft etc. danach nicht mehr oder nur ganz selten. Also wenn Du wirklich etwas vergessen hast, wie war das nochmal? Aber eigentlich machst Du ein Konskript um später dann aus dem Konskript zu büffeln.

Büffeln heißt nicht konzeptionell verstehen, weil konzeptionell verstanden solltest Du es ja schon, sondern Daten reindrücken, damit Du sie auskotzen kannst, weil das Schulsystem es so möchte. Es hat noch einen weiteren Zweck, nämlich Nichtverstehen aufzudecken.

Jetzt sind wir wirklich bei der Anwendung und auch dafür, Deinen Verstand zu schonen, sodass Du danach später kein Lernkrüppel wirst, Nichtverstehen aufzudecken, denn Du kannst einen Text nicht verkürzen, auf das Wesentliche reduzieren bzw. in eigenen Worten zusammenschreiben, wenn Du darin grundlegende Missverständnisse hast, also grundlegende, missverstandene Worte.

Es ist also ein guter Test, um herauszufinden, so habe ich diesen Bereich wirklich verstanden? Kannst Du die nicht leicht zusammenschreiben, dann sind es missverstandene Worte. Ein weiterer Zweck sind erste Lernerfolge. Durch das Zusammenschreiben und für Dich selber Aufbereiten – hast Du ja schon wieder be-greifen, Du beschäftigst Dich damit – beginnt sich das Wissenswertes aufzuspannen und die ersten Dinge prägen sich schon bildlich oder konzeptionell in Dein Gedächtnis ein.

Außerdem: Wichtige Prinzipien und Gesetze hervorzuheben. Ein weiterer Zweck: Datenhierarchien. Jetzt ist das Buch aber immer von links nach rechts. Datenhierarchien machst Du über Farben oder über Symbole (Stopp, Ausrufezeichen) oder sonst irgendwas über Raben Kästchen drum herum, sodass die wichtigen Sachen hervorgehoben werden durch zum Beispiel ein Kasten farblich markieren, mit Symbolen versehen, zum Beispiel Ausrufezeichen etc. Unterstreichungen etc.

Ein weiterer Zweck von Konskripten: Das Wissensnetz und die Techniken für konzeptionelles Verstehen in der Praxis umzusetzen. Gerade digitale Konskripte kannst Du ja iterativ bearbeiten. Du sagst: “So, jetzt überfliege ich mal das Buch in zwei Stunden. Welche Inhaltsverzeichnisse hat es denn? Was ist denn das? Schlüsselwort aus ChatGPT? Ah, guck mal hier, nochmal googlen, hier YouTube-Video anschauen.”

So, das heißt also, Du machst eine grob Gliederung Deines Konskripts erst mal, wenn Du es digital machst. Das wären die Überschriften, so würde ich es erst mal sammeln. Weil Du kannst ja jetzt iterativ arbeiten, Du kannst es immer mehr erweitern, Du kannst mit übergeordneten Daten und Datenhierarchien arbeiten, Du kannst es besser markieren. 

Du kannst also zum Beispiel sagen: “So, jetzt mache ich erst mal den Überblick, Orientierung, dann suche ich mir die übergeordneten Daten raus und dann tauche ich speziell nachdem ich das alles weiß und weiß Aha, darum geht’s, tauche ich da speziell in das Kapitel im Buch ein.”

Du kannst auch ChatGPT zum Beispiel Anweisungen geben und sagen: “Du, pass auf, schau mal das hier ist das Dokument”, kannst es hochladen kannst sagen: “Fasse es mir bitte für einen 12-jährigen mit dem Zweck der Orientierung auf 4 Seiten zusammen” und das ist alles schon begreifen. Dann sagst Du: “Hä, begreife ich noch nicht.” Dann Du: “Diesen Teil hier verstehe ich nicht, erklär mir das nochmal.” So, deswegen ist diese KI auch ziemlich cool, um Begreifen zu implementieren.

Iterativ kannst Du damit arbeiten, gerade wenn Du es digital machst. Übergeordnete Daten und Datenhierarchien kenntlich machen. Du willst konzeptionelles Verstehen immer, selbst wenn Du auf eine Prüfung lernst. Du weißt ja jetzt, wenn Du jung bist, noch nicht, was Du später mal brauchen kannst, weil Du kennst Deine Zukunft noch nicht.

Und ich habe mir auch bei ihm gedacht in der Schule: “Das brauche ich nie.” Und heute bin ich ganz froh, dass ich es schon mal gehört hatte. Aber es ist gar nicht der Punkt. Natürlich lernst Du als Schüler hauptsächlich auf die Prüfungen – sind wir mal ehrlich –, aber Du vergewaltigst Deinen Verstand, wenn Du nur auf Prüfung lernst. Deswegen mach es Dein Verstand und Dir leicht, arbeite mit konzeptionellen Verstehen wie via Konskripte und büffle dann am Schluss Dir den ganzen Scheiß rein.

Aber das geht 2 Tage vorher. Also mit einem guten Konskript kannst Du Dir kannst Du 1- 2 Tage vorher Dir das dann rein büffeln und auf der Fahrt zur Prüfung und so weiter und so weiter. Denn ist ja Bulimie rein und dann drückt es, da muss man sich auch bald wieder auskotzen. 

Das heißt, Du lernst die ganze Zeit konzeptionell über plus Verdichtung und das Büffeln machst Du in den letzten 2-3 Tagen. Je nachdem wie viel es ist, vielleicht auch eine Woche, aber nicht die ganze Zeit. Also der schmerzvolle Teil kommt dann am Schluss, aber der ist relativ komfortabel, weil Du ja alles perfekt aufbereitet hast.

Weiterer Zweck von Konskripten: Bei Prüfungen, bei denen es auf Benotung oder Bestehen ankommt, die Dinge, die Du auswendig können musst, farblich hervorzuheben, um sie immer wieder durchgehen und testen zu können.

Ein weiterer Zweck: Alle Punkte aus dem Kapitel Such Dir die richtigen Quellen sind anzuwenden. Also such Dir gute Bücher, nicht Stenografie mitschreiben beim Lehrer. Das sind die Zwecke von Konskripten.

Vielleicht noch ein paar Hinweise von mir. Als ich mich mit Onlinemarketing angefangen habe zu beschäftigen, habe ich mir Konskripte gemacht, obwohl ich nicht geprüft wurde darauf. Was bedeutet diese Definition? Ah, guck mal, da ist eine interessante Website.

Also da war dann auch eine Website-Link. Also das war ursprünglich mal so ein 20 / 30 Seiten Dokument, das war einfach mein Arbeits Dokument, das ich benutzt habe, um Sachen zu behalten, nicht zu vergessen, das einfach Teil des Begreifens von mir war. Also Konskripte sind nicht nur für Prüfung bestehen da.

Vorgehensweise zum Erstellen von Konskripten: Zweck des Verdichtens: Du machst das Konskript – das musst Du wissen, weil wenn Du sagst ja, das verweist auf Buch Seite 23, dann mach lieber eine Kopie und leg es bei. Also das heißt, Du hast dann eine Datei, wo Du sagst: “Das ist das Ding.” – um später nur noch aus dem Konskript zu lernen, nicht mehr aus den Quellmaterialien.

Die Quellmaterialien wären Bücher, ursprüngliche Mitschriften, Recherchen etc. Du hast sie zwar da für den Fall, dass Du sagst: “Scheiße, da muss ich nochmal zurück, ich habe gerade irgendwie was nicht geschnallt” oder so, aber Du erstellst das Konskript mit dem Ziel, den Rest nicht mehr zu brauchen.

Jetzt stell Dir vor, Du hast so wie ich damals Physik elfte Klasse völlig gepennt oder warst krank oder hast nie zugehört, musst aber bestehen, weil Du sonst nie in die Oberstufe kommst. Dann mach Folgendes. Überblick: Überfliege das Buch im Schnelldurchlauf, um einen grundlegenden Überblick über den Inhalt zu bekommen. So einfach mal: Was gab es denn da eigentlich? Ach guck mal, Planetensysteme, Erdanziehung und so weiter.

Zweiter Schritt: erste Markierung Gelb. Also wie erstellt man ein Konskript. Das heißt, Du kaufst das Buch und überfliegt es erst mal, kauft Dir ein eigenes Buch, das wirklich gutes Investment, markiere es gelb, markiere beim zweiten Durchlesen alle Schlüsselkonzepte, wichtigen Daten und zentralen Aussagen mit einem gelben Marker. Eher zu viel als zu wenig. Also alles was wichtig ist, stichpunktartig raus. Bist Du einmal durchgegangen.

Zweiter Durchgang: Orange, gehe durch die gelbe Markierung und hebe noch spezifischere, besonders wichtige Informationen mit einem orangenen Marker hervor.

Dritte Markierung: Grün. Identifiziere in den orange markierten Abschnitten die Kernpunkte und markiere diese mit einem grünen Marker. Bist Du schon dreimal durchgegangen, und zwar ziemlich schmerzfrei. Warum gelb, orange, grün? Das hat einfach etwas mit der Helligkeit der Farben zu tun.

Weil wenn Du erst mit Grün anfängst, dann sieht man das Gelb nicht, das Orange auch nicht mehr. So also theoretisch kannst Du auch Gelb, Orange, Lila nehmen, aber die letzte Farbe sollte die mit der höchsten Deckkraft sein.

Dann Erstellung des Konskripts: Gehe alle Markierungen durch und fasse die wichtigsten Punkte in einem Konskript zusammen und vielleicht auch anders, als sie jetzt in dem Buch vorgegeben sind. Stell Dinge zusammen … Also, weiß ich, Du kannst jetzt von Kapitel 1 bis 10 alles sequenziell machen, also in einer Sequenz, oder Du sagst: “Schau mal, der Punkt passt doch cool zu dem, die schreibe ich jetzt mal gleich hier zusammen.” Also das wird, das ist cool, weil das ist ja genau Anwendung, Verknüpfung.

Also gehe alle Markierungen durch und fasse die wichtigsten Punkte in einem Konskript zusammen und strukturiere das Konskript nach Themen und Relevanz der markierten Inhalte. Also Du machst einfach eine Struktur rein, die, die Dir am besten hilft, es Dir zu merken und es anzuwenden oder die Prüfung zu bestehen, gibt es keine feste Regel. Mach es einfach so, wie Du sagst: “So funktioniert es für mich. So verstehe ich das.”

So, der Grund … Du hast immer noch 3 Markierungen: grün, orange, gelb. So, das heißt also, wenn Du richtig fit bist in einem Bereich, schaust Du nur noch grün. Wenn Du sagst: “Ah, den Bereich, da fühle ich mich noch unsicher”, dann schaust Du Dir halt Orange, Gelb auch an.

Fasse die wichtigsten Punkte in einem Konskript zusammen. Strukturiere das Konskript nach Themen und der Relevanz der markierten Inhalte. Jetzt kannst Du hier auch wieder im Konskript markieren, kannst dort Farben unterstreichen, hervorheben, sonst irgendwas. Da hat jeder sein eigenes System.

In Kurzform: Stell Dir vor, Du hast einen Spickzettel, auf den Du nur kurz draufschauen kannst und oder im Unterricht, wie würdest Du den aufbereiten, dass Du Dich sehr schnell zurecht findest? Ein Konskript ist ein großer Spickzettel, allerdings nicht, um ihn dann in der Prüfungsphase da zu haben. Das ist schlecht.

Versuche die Inhalt in eigenen Worten bzw. Stichpunkten oder im Telegrammstil zu verfassen, um das Verständnis zu vertiefen und auch weiter zu kondensieren. Aber nochmal: Der Zweck ist es anwenden zu können im Fall von Prüfungen. Dazu ist die Anwendung, die Prüfung zu bestehen.

Das heißt, es ist nicht hier den minimalsten Text zu machen, sondern ein Konskript, aus dem Du später nur noch lernen kannst und Dich nicht mehr auf die anderen Materialien beziehen musst. Verdichtest Du zu sehr, musst Du die ganze Zeit Deine alten Materialien wieder rausholen. Es ist eigentlich ganz leicht, wenn man es mal gemacht hat.

Ich habe auch hinten ein Master-Konskript, da wo ich dieses ganze Booklet hier über studieren einmal Konskriptet habe. So das heißt, wenn Ihr das jetzt durchgegangen seid, dann seht Ihr hier ein Konskript, wie ich es machen würde, allerdings jetzt nicht für mich. Es gibt nämlich auch noch eine andere Art von Konskript.

Stell Dir vor, ich habe ein Konskript, weil mein Konskript wäre noch kürzer, als ich es jetzt da gemacht habe. Aber es kann ja sein, ich mache ein Konskript, das ich auch in 10 Jahren noch verstehen möchte.

Oder ich mache ein Konskript, das ich machen würde, um einen Vortrag zu halten, nicht abzulesen, sondern zu halten. So, das heißt also, dieses Konskript ist eins, das praktisch für die Ewigkeit halten würde, eins nur für die Prüfung wäre noch ein Stück kürzer.

Also nochmal: Versuche, die Inhalte in eigenen Worten Stichpunkten im Telegrammstil zu verfassen, um das Verständnis zu vertiefen. Gerade auch in eigenen Worten, in Stichpunkten, weil es geht nämlich nicht, wenn Du es nicht verstanden hast.

Dann Vollständigkeit und Überprüfung. Lese das erstellte Konskript durch und überprüfe es auf Vollständigkeit und Verständlichkeit. In meinem Fall muss ich es noch auf den dritten Punkt überprüfen: Lesbarkeit. Damals war das noch nicht mit Rechnern. Da hat man das noch schön in der Mappe gemacht.

Passe Abschnitte an, die unklar sind oder bei denen wichtige Informationen fehlen oder die Du jetzt besser verstehst als vorher und deswegen Zeugs überlesen hast.

Im Teil 6 dieses Booklets findest Du ein Konskript des gesamten Booklets auf 8 Seiten. Ich habe das ganze Booklet von 167 Seiten, vielleicht noch ein paar mehr oder weniger, je nachdem, wie das in der Aufbereitung ist, auf ganze 8 Seiten verkürzt.

Sieh Dir das bitte als Muster an, während Du Vorgehensweise zum Erstellen von Konskripten und während Du Zwecke von Konskripten nochmal vor Dir hast, damit Du siehst: “Aha, das ist der Zweck. So setzt er das um” und so weiter. Soll keiner sagen, wir hätten uns hier keine Arbeit gemacht.

Beachte: Ein fertiges Konskript zu lesen und damit das durchzuarbeiten, Seiten der einzelnen Seiten inklusive Wortschatz einzusparen, hier in diesem Booklet, ist völlige Dummheit bei einem so lebensverändernden Thema wie Lernen. Die Fähigkeit zu lernen – und darum geht es, das hier in diesem Booklet beigebracht zu bekommen – steht als Prinzip auf der Wissenspyramide ganz oben, da davon alles abhängt, sind wir uns einig?

Also Deine Lernfähigkeit hat bestimmt den Erfolg Deines zukünftigen Lebens in allen Lebensbereichen, kannst Du also nicht hoch genug aufhängen das Thema. Sei also bitte nicht dumm und arbeite dieses Booklet sehr sehr sorgfältig durch und nicht: “Ah, wir verkürzen es. Instagram Gesellschaft, swipe, swipe. Warum soll ich mir das alles reintun? Er hat es ja auf 8 Seiten verkürzt.”

Ja, stimmt, wenn Du es durchgearbeitet hast, reicht Dir die 8 Seiten für die Zukunft. Und ja, hast recht, ich habe es sogar geschrieben, aber Dir reicht es nicht, wenn Du keinen Plan davon hast. Deswegen mache ich mir die Arbeit, das alles zu erklären. Wenn es anders funktionieren würde, würde ich es nicht mehr machen. Fragen dazu, zu Konskripten?

Teilnehmer: Zwar jetzt keine konkrete Frage, sondern … also bei mir ist es halt so, dass das, was Du sagst stimmt ja vollkommen. Ich weiß, aber aus meiner Vergangenheit als Schüler / Student, aber auch jetzt, dass das natürlich auch deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt, als wenn man einfach sagt: “Ich, ziehe es mir einfach mal durch und irgendetwas bleibt schon hängen, das wird schon irgendwie reichen. Hauptsache für das, was weiß ich jetzt, ob ich jetzt eine Prüfung schreibe oder irgendwas.” Also Bulimie lernen.

Alex: Aber ich sage es Dir ganz ehrlich, es ist gar nicht schmerzhaft. Ich würde mich zum Beispiel in ein Café setzen und das Buch nehmen. Erst mal gelber Stift, machst Du im Café, liest das durch. Gelber Stift sehr schön, das geht ja relativ schnell. Das ist ja nicht so, dass das alles völlig neu sein sollte für Dich, wenn Du jetzt auf eine Prüfung lernst, Du hast es ja dann schon mal gehört.

So, dann warst Du dann ein oranger, ein grüner Stift. Bis dahin ist es noch total chillig. Das Zusammenschreiben ist auch chillig. Wenn Du so möchtest, Konskripte sind 95 Prozent Vorbereitung, die überhaupt nicht schmerzhaft sind, 5 Prozent dann das Rein-Büffeln vorher sind schmerzhaft und effektiv. Du kannst es natürlich anders machen, aber es ist meiner Meinung nach die schlauste Vorgehensweise.

Teilnehmer: Absolut. Ich wollte es im Endeffekt einfach nur bestätigen, weil irgendwann hat es bei mir Klick gemacht und ich wende es tatsächlich in ähnlicher Form … Also ich nutze 2 Farben tatsächlich, so eine dritte Farbe finde ich nochmal besser. Ich finde aber, dass wenn es so machst, wie Du das jetzt beschreibst, dann hast Du ja Dein Wissensnetz …

Alex: Automatisch mit aufgespannt.

Teilnehmer: Genau, aufgespannt, was wiederum beim nächsten Mal … Das Gute ist ja, irgendwann mal hast Du so ein Wissensnetz, das ja sehr viele Themen auch Ähnlichkeiten beinhaltet und dementsprechend ja auch Du viel schneller das ganze lernen kannst. Ich habe das aber erst dann kapiert …

Alex: Später gemerkt. 

Teilnehmer: Genau, als ich damit angefangen habe und habe gemerkt, wie einfach die nächsten Themen, also wie schnell ich sie gelernt habe, wo viele dann am Ende gesagt haben: “Hey, warum verstehst du so schnell?” Ich verstehe sie schnell, weil ich viele andere Themen …

Alex: Genau.

Teilnehmer: … einfach verstanden, begriffen habe.

Alex: Genau das muss ich auch sagen. Jetzt gerade, wo Du das sagst. Stimmt, ich war der einzige, der oder einer der wenigen, der in der Schule so gelernt hat. Und wenn ich jetzt darüber nachdenke, habe ich damit auch, ohne es damals wahrzunehmen oder zu bemerken, einfach ein relativ breites Wissennetz aufgespannt, weswegen ich durchs reine durchs Leben laufen ganz nebenbei sehr viel lernen durfte.

Also ganz genau. Vielen Dank für diesen Hinweis! Stimmt. Ein weiterer Grund das zu machen. Das heißt, Du baust dadurch so ein Wissensnetz auf, dass Du ab jetzt praktisch im Spazierengehen lernst im Laufe des Lebens. Glaubst es mir. Stimmt. War mir selber noch gar nicht so bewusst. Danke für die Bewusstmachung.

Teilnehmer: Kurzer Hinweis, um das mal ins Praktische für mich heute zu übertragen: Wir lernen ja heute nicht mehr so unmittelbar für Prüfungen. Wir sind da ja glücklicherweise rausgewachsen.

Alex: Ja.

Teilnehmer: Ich habe vor ein paar Jahren angefangen, Blinkist für mich zu entdecken und ich liebe das, weil das die Möglichkeit gibt, sehr schnell so ein grundsätzliches Verständnis für ein Thema zu bekommen. Und wenn man das einfach nur offen durchlaufen lässt und sich 10, 15, 20 Bücher anhört, zusammengefasst, dann kristallisiert sich da so ein Grundverständnis heraus. Und die Bücher, die dann so richtig interessant sind, wo ich sage: “Wirklich cool”, die lese ich, weil sie einfach interessant sind und schön sind. Und dann ist das nachher tatsächlich einfach nur noch das über den Tellerrand und Schnittstellen, dass das geht so schnell.

Alex: Also kurz: Blinkst für alle, die es nicht wissen, das kannst Du Dir sowohl als Text reinziehen. Das ist praktisch jedes Buch auf 15 Minuten verkürzt, gibt es auch als Audio, hat Vorteile und Nachteile. Zur Orientierung, zum Überblick cool. Nachteil: Du kommst halt schnell in die Instagram “swipe, das konsumiert, das konsumiert, das konsumiert”. Also Du musst es richtig einordnen.

Für Orientierung, Überblick super auch um mehrere Sachen festzustellen, aber auf keinen Fall ein Ersatz für ein vollwertiges Buch. Versuch mal Reicher als die Geissens in 15 Minuten zusammenzufassen oder versuch man das in 15 Minuten zusammenzufassen. Keine Chance.

Also es hängt davon ab, wie Datendicht die Autoren sind. Die meisten sind es nicht und deswegen ist Blinkist eine gute Sache, aber gerade Datendichte Bücher werden kastriert in Blinkist. Da musst Du halt aufpassen. Aber für 95 Prozent der Bücher ist es gut und auch, um einen Überblick zu bekommen.

Teilnehmer: Wie sieht das aus, wenn Du ein Buch zusammenfasst? Wenn Du das über fliegst? Beim ersten Mal, das erste überfliegen. Wie gehst Du da vor?

Alex: Das kommt drauf an, ich habe jetzt hier nur gesprochen von Prüfung bestehen. Jetzt, heute im Leben, würde ich es anders machen. Ich würde entweder eine KI fragen, in Blinkist reinschauen, also der KI sagen: “Dieses Thema, erklär es mir mit den übergeordneten Prinzipien inklusive Orientierung, so wie wir es vorher gelernt haben. Pareto 20 Prozent auf 5 Seiten für einen 16-jährigen.”

Oder vielleicht würde ich erst sagen, okay für einen 25-jährigen. Und wenn es mir zu kompliziert wäre, würde ich sagen nee, lass mal lieber 16. Du kannst auch sagen: auf Volksschul Level, auf Realschule Level, auf Gymnasial Level, auf Uni Level. Also da gibt es verschiedene Sachen und es geht ja rasend schnell. Wenn es Dir nicht gefällt …

So würde ich es heute machen. Früher würde ich es einfach durchs Inhaltsverzeichnis durchgehen. Also als ich Onlinemarketing angefangen habe, bin ich einfach durchs Inhaltsverzeichnis. Das war jetzt 2013, ist auch schon ein paar Jahre her, über eine Dekade bin ich hergegangen, hab gesagt: “So was gibt es noch alles? Das da, ja, das kenne ich. Das habe ich schon mal gehört. Was ist das?” Und so weiter. Und so weiter. Und habe einfach angefangen, mich zu orientieren.

So, dann habe ich erst mal die größten Lücken geschlossen. Also ich sage mal dort in dem Kapitel, nachdem ich schon ein bisschen was wusste, waren halt 15 Kapitel. Bei 7, 8 habe ich mir schon in etwa denken können, worum es da geht. Jetzt nicht in der Tiefe, aber da wusste ich zumindest, worum es da geht. Und beim Rest habe ich kein Wort verstanden.

Also habe ich mir erst mal die Worte geklärt: Was ist das überhaupt? Was ist SEO? SEO Search Engine Optimization, das heißt Suchmaschinenoptimierung, dass wenn bei Google jemand sucht und möglichst weit oben kommst. “Ah, das heißt das.” Also, ich habe dann einfach mal dieses Inhaltsverzeichnis geklärt, wenn Du so möchtest, die Worte geklärt.

Am Anfang, also dieses Durcharbeiten des Buches, brauchst Du eigentlich, wenn Du so möchtest, nicht wenn, wenn Du … Jetzt angenommen, es liegt das PDF vor, Du packst es rein und sagst: “Sehr schön, verkürze es mir auf 5 Seiten oder 8 Seiten und so weiter und beachte folgende Kriterien.” Dann kannst Du Dir den Schritt sparen und Du kannst gleich praktisch mit dem gelben Stift einsteigen.

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Auf Prüfungen lernen: Arbeite mit Konskripten

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